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Baue mit uns ein Integratives Dorfgemeinschaftshaus

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Die Dorfgemeinschaft Bredenbeck möchte mit einem innovativen Konzept der Ortsteilarbeit eine Scheune zu einem integrativen Gemeinschaftshaus umbauen. Dazu hat sie Partner aus dem Bildungs-, Wohlfahrts und Kommunalbereich organisiert.

M. Mainka von Dorfgemeinschaftsverein Bredenbeck e.V.Nachricht schreiben

Projekt:
Im zweitgrößten Ortsteil von Wennigsen, mit rund 3.100 Einwohnern, hat sich im September 2013 ein Verein zur Schaffung eines integrativen Dorfgemeinschaftshauses gegründet. Ziel für die über 211 Mitglieder ist die Umnutzung einer im Zentrum leerstehenden denkmalgeschützten Scheune, zu einem neuen Dorfmittelpunkt.

Das Gebäude soll nach modernen Standards umgebaut werden und drei Nutzungen enthalten: Ortsteilarbeit, Dorfgemeinschaftshaus und Gastronomie.

Ausgangslage:
In den vergangenen Jahren hat sich in Bredenbeck ein starker wirtschaftlicher als auch gesellschaftlicher Wandel vollzogen: Neben der Schließung sämtlicher Gaststätten, einiger Handwerksbetriebe und Kaufläden fand auch ein erheblicher demografischer Wandel statt. Eine Wohnquartiersanalyse aus 2012 und eine sozio- demographische Analyse aus 2014 stellten neben einer starken Überalterung auch eine sehr hohe Single- Haushaltsquote von 54% (davon 91% ohne Kinder) und fehlende Kommunikations– und Treffpunkte fest.

Nutzung:
Die Ausgangslage aus unzureichender Infrastruktur, sozialer Anonymisierung und räumlicher Trennung der Einwohner führte zur Initiierung dieses Projektes: Ein altersübergreifendes und integrierendes Haus für alle Bürgerinnen und Bürger.

Daher sind im Dorfgemeinschaftsverein alle 15 Bredenbecker Vereine vertreten, die das Haus nutzen möchten. Sie vertreten mit ihren 1.500 Mitgliedern rund 47% der Einwohnerinnen und Einwohner.
Die Gemeinde Wennigsen wird einen Teil der Fläche für eine sozial- integrative Ortsteilarbeit anmieten. Hierin finden die Calenberger Volkshochschule, die Johanniter Unfallhilfe mit einem Quartiersmanagement und weitere kommunale Serviceangebote ihren Platz.

Das Quartiersmanagement führt die verschiedensten Gruppen, Bürger und Angebote zusammen und kümmert sich nicht nur um die Belange der Hausbesucher. Es hat zum Ziel, die Selbsthilfekräfte der Bürger zu fördern, die örtlichen Vernetzungsstrukturen zu stärken, Bedarfe in Kontakt mit den Akteuren vor Ort zu ermitteln, sowie förderliche Projekte zu entwickeln und umzusetzen.
Als dritte Nutzung ist die Einrichtung einer Gastronomie vorgesehen, die ebenfalls eine wichtige Kommunikationsfunktion hat und an einen externen Betreiber verpachtet werden soll.

Kosten:
Das gesamte Projekt hat ein Investitionsvolumen von rund einer Million Euro und entsteht mit viel ehrenamtlicher Arbeit. Finanziert wird es zur Hälfte über Fördermittel und Stiftungsgelder. Zur anderen Hälfte über einen langfristigen Kredit. Durch die Vermietung an externe Betreiber können die Fixkosten gedeckt und der Kreditabtrag geleistet werden. Insgesamt bleibt ein jährlicher vierstelliger positiver Saldo.

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