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Beendet "Max und Eni" - eine Gebärden-Lern-App (nicht nur) für Kinder

Unsere Lern-App "Max und Eni" fördert das Erlernen von Gebärden aus den drei Systemen GuK, SdmHa und DGS. Die App ist speziell für geistig beeinträchtigte, nicht sprechende (zumeist aber hörende) Kinder entwickelt, wird aber gewiss alle begeistern.

D. Schmidt-Pfister von Universität KonstanzNachricht schreiben

Unsere Lern-Applikation »Max und Eni« unterstützt geistig beeinträchtigte, nicht sprechende (zumeist aber hörende) Kinder und ihre Bezugspersonen beim gemeinsamen Erlernen und Üben von Gebärden und fördert somit ihre kommunikativen Fähigkeiten. Diese App ist daher nicht nur ein Gewinn für die betreffenden Kinder, sondern auch für ihre Angehörigen, Geschwister, PädagogInnen, TherapeutInnen und alle, die mit ihnen kommunizieren wollen. Die Realisierung unserer Gebärden-Lern-App leistet einen wichtigen Beitrag zur Inklusion, wobei die Nutzbarmachung vorhandener oder ausbaufähiger Technologien ein besonderes Anliegen ist. Für die unterstützte Kommunikation allgemein werden mobile Geräte immer wichtiger, aber hilfreiche Inhalte für die gebärden-unterstützte Kommunikation wurden bislang kaum entwickelt.

Unsere Lern-Applikation "Max und Ein" bietet als erste folgende Vorteile: Bedienbarkeit ohne Lese- und Schreibkenntnisse durch Nutzung eines etablierten Symbolsystems. Integration der drei gängigsten deutschsprachigen Gebärden-Systeme für geistig beeinträchtigte Menschen an einem Ort (langfristig ergänzungsfähig um weitere), dadurch hoher Informationsgehalt für Angehörige und Pädagoginnen. Hohe Lernmotivation durch kindgerechte, animierte 3D-Figuren, welche als Hauptcharaktere in weiteren von uns entwickelten Gebärden-Lernmedien wiederkehren. Durch diese 3D-Figuren namens Max und Eni, eine große technische Herausforderung hinsichtlich der Gebärden-Performanz, ist die Erstellung der App ein aufwendiges und kostenintensives Unterfangen.

Im Rahmen der Lehrmedien-Werkstatt an der Universität Konstanz haben wir bereits ein Konzept für diese technisch innovative und sozial/pädagogisch überfällige Tablet-Applikation entwickelt und ein Modell für die 3D-Figur "Max" gebaut. Um ihm eine zweite Figur ("Eni") an die Seite zu stellen, beide so zu animieren, dass sie Gebärden zeigen können und um die App-Programmierung zu erstellen, sind wir auf weitere Finanzierung jenseits der Forschungsförderung angewiesen.