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Zeit aktiv zu werden, Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen

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Zeit aktiv zu werden, denn: Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Rassistische und andere minderheitenfeindliche Vorfälle dokumentieren - Prävention vor jeder Form von Minderheitenfeindlichkeit vorstellen, vernetzen, unterstützen

ADC- B. von Anti-Defamation Center – Bildungswerk für DemokratNachricht schreiben

Die gewalttätigen Übergriffe gegen Flüchtlinge, bzw. gegen geplante Flüchtlingsunterkünfte in Heidenau, Tröglitz und immer mehr weiteren Orten im gesamten Bundesgebiet zeigen erneut auf, was schon seit Jahren, teils Jahrzehnten als Problem vorhanden ist:

Gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit äußert sich durch Rassismus, Homophobie, Antisemitismus, Antiziganismus und Behindertenfeindlichkeit. Straftaten aus diesen Bereichen sind alltägliche Realität - zumeist ohne große Aufmerksamkeit in den Medien zu erhalten.

Mit dem Projekt "gefahrenzonen.info" wollen wir

- eine Plattform schaffen, die einen örtlich und zeitlich gegliederten Überblick menschenfeindliche Übergriffe und Straftaten ermöglicht - so weit es möglich ist, sollen die Taten auch beschrieben werden; auch auf diesem Weg soll nicht nur aufgezeigt werden, wie verbreitet gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit ist und wie sie sich äußert, sondern den Opfern soll so auch ein Gesicht und Geschichte gegeben werden.

- zugleich soll die Plattform auch ein Informationspool und eine Vernetzungsstelle für zivilgesellschaftliches Engagement gegen Menschenfeindlichkeit sein. Engagierte Einzelpersonen und engagierte Projekte sollen vorgestellt, ihre Arbeit beschrieben und Kontakt- und Unterstützungsmöglichkeiten vorgestellt, bzw. beschrieben werden. Zu diesem Zweck wird Gruppen und MProjekten die Möglichkeit gegeben, kostenlos Profile anzulegen, in denen sie ihre Arbeit und ihren Wirkungsbereich vorstellen sowie Kontakt- und Unterstützungsmöglichkeiten angeben. Die Profile können dann über eine ortsbezogene Suche aufgefunden werden und sich auch untereinander verlinken.

Zudem sollen mit Rat und praktischen Angeboten Menschen und Initiativen unterstützt und beraten werden, die aktiv werden wollen - nicht nur in der konkreten Arbeit gegen Menschenfeindlichkeit, sondern auch in den Möglichkeiten einer effektiven Präventionsarbeit vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dazu wird es auch gehören, eine Angebotsliste an kompetenten Ansprachpartnern, Beratern und Referenten anzubieten. In diesem Zusammenhang sollen auch erfolgreiche Projekte an Schulen und Jugendzentren vorgestellt werden und die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme, zum direkten Erfahrungsaustausch und zur produktiven Vernetzung gegeben werden.

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