Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Aufbau einer nachhaltigen Landwirtschaft im Regenwald Perus (Pucallpa)

Pucallpa, Peru

Aufbau einer nachhaltigen Landwirtschaft im Regenwald Perus (Pucallpa)

Fill 100x100 default

Im Regenwald Perus nimmt die Abholzung immer weiter zu, da gerade Kleinbauern mangels einer Alternative imme neue Flächen abholzen. Ich werde in zwei Projekten arbeiten, die Wissen über alternative und nachhaltige Landwirtschaft weitergeben wollen.

S. Müller-Hansen von Ecoselva e.V.Nachricht schreiben

Der Regenwald im Amazonasbecken ist akut bedroht durch die sich immer mehr ausdehnende Abholzung. Aber woran liegt das? Welche Motive sorgen dafür, dass Waldflächen unwiderruflich und ohne Rücksicht auf die nachfolgenden Generationen gerodet werden? Und vor allem: Was kann man dagegen tun? Wie kann man die Lebensgrundlage der Menschen im Regenwald dauerhaft sichern?

Häufig sind es gerade die Kleinbauern, die mangels einer Alternative neue Waldstücke abholzen, da ihre alte Nutzfläche ausgetrocknet, ohne Nährstoffe und somit vollkommen unfruchtbar geworden ist. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, gerade in den vor Diversität strotzenden Tropen so zu wirtschaften, dass die Rodung weiterer Flächen überflüssig wird.

Ich werde ein Jahr lang in den Osten Perus fahren und dort in zwei Projekten mitarbeiten, die Alternativen zur Rodung aufzeigen und im Sinne der Nachhaltigkeit über die Bedeutung des Regenwaldes aufklären. Ziel ist es, die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung dauerhaft zu sichern und zu verbessern.
Im Folgenden will ich die beiden Projekte kurz vorstellen:

Botanischer Garten Kuka
Der Bio-Kuka ist ein Projektgarten, in dem viele verschiedene Pflanzenarten (besonders Nutzpflanzen) kultiviert werden. Es werden Führungen angeboten und es besteht eine Zusammenarbeit mit der Universität, d.h. es besuchen regelmäßig Studenten den Garten. Ziel ist es, alternative Anbaumethoden und ihre Vorzüge aufzuzeigen und somit einer weiteren Abholzung des primären Regenwaldes entgegenzuwirken.

cero deforestación
Cero deforestación ist ein Projekt des Vereins Peru Amazonico. Ziel ist es, die Lebenssituation von Bauerngemeinden im Amazonasgebiet zu verbessern und weitere Abholzung des Regenwaldes zu vermeiden. Für mich explizit bedeutet das die Arbeit in zwei Dörfern außerhalb von Pucallpa (Panaillo und Zapotillo), die zur Regenzeit nur per Boot zu erreichen sind. Dort wird mit den Bauern zusammen daran gearbeitet, einen Anreiz zu schaffen, nicht weitere Primärwälder abzuholzen. Dazu dient z.B. der Anbau von Kakao als dauerhafte Einnahmequelle sowie ein Bienenprojekt.

Mein Freiwilligendienst läuft im Rahmen des weltwärts-Programms des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Begleitet wird der Einsatz von dem Verein ecoselva aus Sankt Augustin bei Bonn.

Wenn Sie sich näher über meinen Freiwilligendienst informieren wollen, können Sie gerne auf meinen Blog schauen: https://perundschau.wordpress.com/ Ich versuche, diesen regelmäßig zu aktualisieren und über dieProjektfortschritte zu berichten.

Ich bitte Sie, mich bei diesem Einsatz zu unterstützen und somit Ihren Teil zum Schutz des Regenwaldes beizutragen. Denn der Regenwald ist wichtig für alle Menschen!

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten