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Ambulanter Hospizdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Hamburg, Deutschland

ambulanten Hospizdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., schwerstkranke und sterbende Menschen begleiten, Sterberbegleitung, Hospizbegleiter, Hilfe für Angehörige, einfach zuhören, einfach da sein, Zeit und Aufmerksamkeit schenken, Tabuthema Tod

M. Egleder von Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., RV Hamburg
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Die Hospizarbeit macht es sich zur Aufgabe, schwerstkranken und sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein würdiges Sterben in gewohnter Umgebung zu ermöglichen.
Der Hospizgedanke bejaht das Leben, will den Tod weder beschleunigen noch hinauszögern, sondern kranken Menschen helfen, sein Leben bis zum Ende sinnvoll und lebenswert zu erfahren. Die Begleiter bieten pflegenden Angehörigen eine hilfreiche Unterstützung und Entlastung bei der täglichen Betreuung und Pflege, auch über den Tod des zu Pflegenden hinaus. Die ambulante Hospizarbeit versteht sich als Ergänzung zu anderen „Sozialen Diensten“, wie zum Beispiel der häuslichen Krankenpflege.

Seit 1999 bieten speziell geschulte, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. in Hamburg, Elmshorn und Quickborn ihre Dienste an. Es besteht weiterhin eine Zusammenarbeit mit dem Hospiz des Israelitischen Krankenhauses Hamburg. Die Begleiter besuchen sterbende Menschen zu Hause, im Seniorenheim oder Krankenhaus, haben Zeit, finden klärende und auch tröstende Worte. Das Erledigen von kleinen Besorgungen gehört ebenso dazu, wie einfach nur „Dasein“. Sie verstehen sich als Multiplikatoren, um das Tabuthema „Tod und Sterben“ wieder in den Alltag zu integrieren. Der ambulante Hospizdienst bietet zusätzliche ein Hospizcafé, Fortbildungen, Kinoabende und weitere Angebote für Interessierte und Ehrenamtliche an. Einmal im Jahr werden neue Hospizhelfer in einem Grundkurs und einem Vertiefungskurs auf ihren Einsatz in der ambulanten Hospizarbeit vorbereitet.

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