Beendet Ein besseres Leben mit PTBS Assistenzhund Alec

Stade, Deutschland

Beendet Ein besseres Leben mit PTBS Assistenzhund Alec

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Ich leide unter K-PTBS, DIS, schweren Dissoziativen Störungen, einer Essstörung, Agoraphobie, Soziale Phobie und schweren Depressionen und brauche dringend einen Assistenzhund.

Johanna K. von Johanna K.Nachricht schreiben

Mein Name ist Johanna; ich bin 24 Jahre alt, wohne in Niedersachsen und ich bin psychisch krank. Alec, mein Labrador, wird zu einem PTBS Assistenzhund ausgebildet. Diese können Menschen mit einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung und dissoziativen Störungen das Leben erleichtern, die Symptome mindern und Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft geben.
Alec ist noch ein junger Vierbeiner, der noch sehr viel lernen muss. Momentan wird er von der Akademie für Assistenzhund ausgebildet.

Alleine kann ich meine Wohnung nicht verlassen, da ich Angst vor Menschen habe, und durch Dissoziationen hilflos bin. Ich bin schon seit langer Zeit arbeitsunfähig und auf die Hilfe meiner Mutter und meiner Betreuerin angewiesen. Der Antrag auf Schwerbehinderung wurde gestellt. Ich bin noch jung und die Aussicht weitere 60+ Jahre in diesem Zustand zu verbringen ist nicht sehr berauschend und lebenswert. Ich möchte meinen Zustand verändern, aber schaffe es nicht ohne Hilfe.

Der PTBS Assistenzhund darf mich in alle Geschäfte begleiten. Er wird speziell für mich und auf meine Probleme trainiert.
Dies werden seine Tätigkeiten sein:
- Distanz schaffen + nach vorne und hinten absichern
- Aus einer unangenehmen Situation/Gespräch herausziehen
- Zum Ausgang führen (aus einem Geschäft)
- Zum Rand führen z. B. aus einer Menschenmenge heraus
- Auf Kommando bellen zur Abschreckung
- Wasser bringen
- Aus Albträumen holen uns das Licht an- und ausschalten
- Flashbacks, Panikattacken, SVV, Dissos unterbrechen und danach trösten
- An einen Sicheren Ort bringen
- Zu einer Sitzgelegenheit führen
- Menschen anzeigen die sich von hinten nähern
- Räume nach Menschen absuchen und ggf. anzeigen
- nach Hause bringen
Und mir generell mit seiner ruhigen Art Sicherheit spenden, damit ich mich wieder vor meine Haustür traue.

Mein Tag würde eine Struktur bekommen, da ich dann eine Aufgabe hätte: mich um den Hund zu kümmern. Durch ihn hätte ich ein selbstbestimmteres Leben. Ich weiß, dass es eine große Verantwortung bedeutet, für ein Lebewesen zu sorgen und ich weiß, dass ich das schaffe. Hundeerfahrene Leute aus meinem Bekanntenkreis haben versprochen, mich zu unterstützten. Einige Erfahrungen mit Hunden habe ich selber. Und ich freue mich sehr auf nasse Hundeküsse.

PTBS Hunde werden leider generell von Krankenkassen nicht übernommen. Ich und niemand in meiner Familie ist in der Lage diese Summe aufzubringen. Es ist noch unklar ob Stiftungen einen Teil der Kosten übernehmen, ich bin also weiterhin auf Spenden angewiesen.
Alec kann mir helfen mich langsam in ein halbwegs normales Leben zurück zu kämpfen, er ist ein zweiter Lebensanker. Ich hoffe, ich konnte deutlich machen warum ich Euch um Unterstützung bitte. Ich bin für jeden noch so kleinen Beitrag dankbar. Auf meinem Blog gibt es eine wesentlich ausführlichere Beschreibung und den Link zu der Seite meiner Trainerin.

www.assistenzhund-alec.de
www.facebook.com/PTBSAssistenzhundAlec/