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Hilfe für Witwe in Togo

Lomé, Togo

Hilfe für Witwe in Togo

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Wir suchen Unterstützung für eine Witwe aus Togo und deren Kinder. Besonders wichtig ist die Bereitstellung des Schulgeldes für ihre beiden Kinder.

L. Kerer von Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e. V.Nachricht schreiben

TOGO – Hilfe für Witwe Irene und ihre Kinder 

-geschrieben von Dr. Rolf Pflücke

Im März 2014 war der tödliche Unfall passiert. Der Lehrer Lucien hatte seine alten Eltern besucht und war auf dem Rückweg nach Hause. Da lief ihm ein Schaf ins Moped und er stürzte so unglücklich, dass er sich das Genick brach. 

Seine Witwe Irene und ihre beiden Kinder Maxima und Justin waren völlig mittellos; 15 Jahre hatte der Lehrer Lucien auf seine Verbeamtung gewartet - vergeblich. Nun bekam seine Witwe vom Schulamt eine schäbige Abfindung - rund 20 Euro.
 
Wir kennen die Familie Yigbe gut und bei jedem Besuch in Togo schaue ich bei ihnen vorbei. Wenige Tage nach dem Tod Luciens hatte ich dem KONVOI-der-Hoffnung, e.V. einen bebilderten Bericht geschrieben mit dem Titel „Wenn eine Familie den Vater verliert“. So kam eine erste Runde von Spenden zusammen. Wir konnten für Irene und die Kinder die einfache Wohnung am Rand der Hauptstadt anmieten und das Schulgeld für Maxima (8) und Justin (6) zahlen. 

Doch die Monatsmiete von rund 30 Euro war der Witwe Irene zuviel. Sie suchte und fand ein Zimmer für die Hälfte, 15 Euro. Der Eigentümer hatte freilich Vorbehalte: Eine Frau ohne Mann – wer würde ihm da die Miete garantieren? Wir sprangen ein und gaben ihm Sicherheiten. Das Zimmer liegt in einem Hof, den sich acht Familien teilen, weitab im Norden der Stadt Lomé, ein typisches Zuwanderer-Viertel. Doch die Kinder können hier ungestört spielen und die Schule ist nicht weit. Nun sucht die Witwe nach einer Halbtagsarbeit als Putzfrau oder Küchenhilfe. 

Ende gut, alles gut? Leider reichten die Spenden nur bis zum Ende des abgelaufenen Schuljahres. Bis Oktober werden wir ihnen mit eigenen Mitteln helfen. Dann muss das Schulgeld für 2016 bezahlt werden. Zudem brauchen die Kinder Hefte, Schreibzeug und Schulkleidung. Und Witwe Irene, die sich mit Aushilfsarbeiten ein Zubrot verdient, weiß nicht, wie sie künftig die Miete zahlen soll. 

Doch sie ist voller Dankbarkeit. Als wir sie besuchen zeigt sie uns stolz das kleine Zimmer; am Eingang die Wassertonne, ein Korridor und hinter dem Vorhang das Bett für alle drei. Am Fußende das Geschirr. Gekocht wird wie überall draußen vor der Hütte. 
Ihr Wegzug vom Dorf in die Stadt und der Tausch der Buschschule gegen eine gute Grundschule hat vor allem den Kindern Vorteile gebracht. Doch nun sucht Irene verzweifelt nach einer Vormittagsarbeit als Putzfrau oder Köchin. Denn sie wünscht sich nichts sehnlicher, als auf eigenen Beinen zu stehen und die Schule und Ernährung der Kinder selbst zahlen zu können.

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