Deutschlands größte Spendenplattform

Finanziert Lange Nacht der Religionen in Berlin - Gegen Vorurteile und für Vielfalt

Ein Projekt von Lange Nacht der Religionen in Berlin e.V.
in Berlin, Deutschland

Die Lange Nacht der Religionen in Berlin am 29. August 2015 will die religiöse Vielfalt Berlins zeigen. Sie will für Toleranz und Offenheit gegenüber den Religionen werben. Moscheen, Kirchen, Synagogen, Tempel und andere Gotteshäuser öffnen ihre Tür.

Helmut Schwarz-Schönherr
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Über das Projekt

Am Samstag, den 29. August 2015 findet zum vierten Mal in Berlin die Lange Nacht der Religionen in Berlin statt. 90 Synagogen, Kirchen, Moscheen, Tempel und Gemeindehäuser öffnen an diesem Abend ihre Türen. Mit Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen oder Hausführungen wollen die unterschiedlichen Religionen informieren und mit Menschen anderer Weltanschauungen ins Gespräch kommen.

Durch religiös motivierten Terror und Gewalt wird in den letzten Monaten wieder verstärkt diskutiert, ob Religionen Friedens- und Integrationsfähig sind. Die Lange Nacht der Religionen zeigt ein anderes Bild: Für alle Religionen sind der Frieden und die Liebe zwischen den Menschen und ihr Weg zum Glück das Kernthema. Die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften in Berlin leisten durch ihre Arbeit einen konstruktiven Beitrag zur friedlichen Entwicklung unserer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft. Im Leben geht es um mehr als nur Arbeiten und Konsumieren: Das macht ihr Fokus auf vielfältige Formen der Spiritualität deutlich. Der Mensch ist vielmehr ein Wesen, das Gerechtigkeit, Glück und Frieden sucht und nicht Reichtum, Unterdrückung und Krieg. Nur extremistische oder fundamentalistische Minderheiten predigen Gewalt, Unfrieden und Intoleranz – einzig ihre Lautstärke ist es, die den Eindruck vermittelt, für die Mehrheit zu sprechen.

Die Lange Nacht der Religionen setzt diesem Eindruck die Realität entgegen. In der Moschee kann man mit Muslimen über Bedeutung des Gebetes im Islam sprechen, in der Synagoge erfährt man, warum Juden eine Kippa tragen. In der Neuapostolischen Kirche kann man Chorkonzerten lauschen oder bei den Buddhisten den Weg zum inneren Frieden erlernen. Hindus, Sikhs, Protestanten und Katholiken, Quäker und interreligiöse Initiativen oder heidnische Religionsgemeinschaften öffnen ihre Räume, die für Fremde oftmals verschlossen scheinen. Das Programm, das die Religionen für diesen Abend auf die Beine gestellt haben ist so vielfältig wie die religiöse Landschaft in Berlin.

Die Organisation der Langen Nacht der Religionen übernimmt ein interreligiös besetzter Initiativkreis, dessen Mitglieder ehrenamtlich arbeiten. Für die berlinweite Werbung und die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Auftaktveranstaltung braucht die Organisation der Langen Nacht der Religionen Spendengelder, um die wir auf diesem Wege herzlich bitten. Auch kleine Beträge helfen weiter und leisten einen Beitrag für Toleranz, Offenheit und Vielfalt in unserer pluralen Stadt.