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Beendet Ein Leben in Würde ist möglich - Unterstütze unseren Freund N.

Mainz, Deutschland

Beendet Ein Leben in Würde ist möglich - Unterstütze unseren Freund N.

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Unser Freund N. ist aus Serbien geflohen. Nun kann er einen Kredit nicht mehr abbezahlen, die Bank will das kleine Häuschen der Familie pfänden. N.s Bruder würde dabei obdachlos. Nun bitten wir euch um eure Hilfe. Für ein Dasein in Würde!

Jan Z. von Jan Z.Nachricht schreiben

Unser Freund N. ist mit seiner Familie aus Serbien geflohen. Wie viele Roma gab es für ihn keine andere Möglichkeit mehr, als seine Heimat zu verlassen. Sein Leben und das seiner Familie sind dort nicht mehr sicher. Durch die Flucht verlor N. auch seine Arbeit. Nun kann er einen Kredit nicht mehr abbezahlen, und seine Bank will das kleine Haus der Familie pfänden, in dem sie in einer Romasiedlung gelebt hatten. Sein Bruder, der geblieben ist, würde obdachlos. In einem Video unter "Neuigkeiten" (siehe oben) erklärt N. seine Notlage.

Schon im Kosovo-Krieg wurde er vom Militär gezwungen, als Roma in vorderster Front zu kämpfen. Gesellschaftliche Anerkennung hat er dafür nie erhalten, während seine Frau S. zuhause in ständiger Angst um N. leben musste.

Aus dem Krieg zurückgekehrt gelang es ihm nach mehr als einem Jahr, eine Arbeit zu finden. Doch das Leben in seiner Siedlung wurde immer unerträglicher: Seine Frau wurde auf dem Weg nach Hause angegriffen, seine Kinder in der Schule verprügelt. N. selbst war auf seiner Arbeit täglichen Beschimpfungen und Schikanen ausgesetzt.

Zu dieser alltäglichen Diskriminierung kamen nächtliche Pogrome gegen Roma, die regelmäßig in seinem Viertel stattfanden. Schließlich sollte N. zum erneuten Militärdienst einberufen werden. Doch hätte dies für ihn bedeutet, seine Arbeit zu verlieren und seine Familie zurückzulassen. Über Nacht wurde die Flucht beschlossen.

Derzeit ist die Familie in Deutschland geduldet; ein zweiter Asylantrag soll bald gestellt werden. Mit seiner Frau und seinen Kinder lebt N. bis dahin in einem Heim im Raum Mainz/Wiesbaden. Auf seine explizite Bitte hin können wir hier zum Schutz von N.s Identität nicht mehr Details preisgeben.

Doch nicht nur die Ungewissheit in der Duldung bereiten N. und S. fortgesetzt Sorgen: Vor seiner Flucht hatte N. einen kleinen Kredit bei einer serbischen Bank aufgenommen. Die Raten dafür beglich er immer pünktlich. Doch nach dem Verlust seiner Arbeit und der Flucht nach Deutschland konnte er die Ratenzahlungen nicht mehr regelmäßig leisten.

Nun verlangt die Bank etwas mehr als 5000€ von ihm, die er bis zum 20.7. diesen Jahres überweisen haben soll. Andernfalls soll das Haus der Familie gepfändet werden, in dem noch sein Bruder wohnt. Für ihn würde dies unter den Bedingungen, unter denen Roma in Serbien leben müssen, Obdachlosigkeit oder Schlimmeres bedeuten.

Wir wollen unseren Freund N. bei seinem Kampf um eine menschenwürdige Existenz für sich und seine Familie unterstützen. Die finanziellen Mittel dazu fehlen uns. Deshalb wenden wir uns an euch: Wenn nur 500 Menschen 10 Euro spenden, kann sich N. von den horrenden Zinsen seiner Bank freikaufen und seinen Bruder vor der Obdachlosigkeit bewahren. Gemeinsam können wir N. und seiner Familie helfen.

Wir hoffen auf eure Unterstützung und bedanken uns für eure Spenden.
Die No-Deportation-Gruppe Mainz