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Unterstützung für die Hunde im Canile AIPA in Atripalda/Italien

Atripalda, Italien

Unterstützung für die Hunde im Canile AIPA in Atripalda/Italien

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Hilfe für das Canile AIPA in Atripalda. Mit großer Liebe werden die Hunde hier in Kampanien versorgt und wir vom Tierschutzprojekt Italien e.V. wollen dabei helfen!

R. Eichler von Tierschutzprojekt Italien e.V.Nachricht schreiben

Das Projekt AIPA, Associazione Italiana Protezione Animali ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Atripalda in der Provinz Avellino.

Von Neapel fährt man ungefähr 1 Stunde Richtung Osten. Die Landschaft ist grün, hügelig bis bergig und hat auf den ersten Blick nichts mit der uns bekannten Hundehölle Apuliens zu tun. Am 30.11.1990 wurde dieser Verein von Angela Luongo gegründet und seitdem führt sie das kommunale Tierheim von Atripalda.

Angela ist eine überaus herzliche, liebe Frau, die mit Ihrer ganzen Familie im Canile engagiert ist. Dazu gehören 4 Kinder und ihr Mann Michelangelo, der dafür seinen Beruf aufgegeben hat und Vollzeit im Tierheim hilft. Angela arbeitet im Schichtdienst bei der Polizei, was ihr in der Bevölkerung ein gewisses Vertrauen entgegenbringt

Das kommunale Canile von Angela ist eines der wenigen in Kampanien, in dem die Liebe zu den Tieren und nicht der Profit mit ihnen an erster Stelle steht.
Und das ist überall spürbar.

Als wir dort ankamen, zeigte uns Angela erst einen kleinen abgetrennten Bereich neben dem offiziellen Canile, den sie mit eigenen Händen geschaffen hatten und in dem die alten, verletzten und kranken Hunde liebevoll versorgt werden, u.a. Nerone, der auf den Hinterpfoten gelähmt ist, aber auch sehr alte Hundeopis, die Ruhe brauchen und sich einfach vom Trubel des offiziellen Canile etwas zurückziehen möchten.

Doch Angela und ihre Helfer müssen sehr darum kämpfen, die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu haben: Pro Hund und Tag werden ihnen seitens der Gemeinde nur 0,80€ bezahlt! Und auch diese Gelder kommen oft mit über einem Jahr Verspätung bei AIPA an…
Und doch bietet sich hier bei aller Einfachheit ein ganz anderes Bild als bei den Canile Lagern, die aus reiner Profitgier betrieben werden. Derzeit sind ca. 180 Hunde im Heim, und alle kennt Angela mit Namen. Die Zustände sind sehr ärmlich, aber sie haben den Hunden etwas Auslauf und ein Dach über dem Kopf verschafft, auch wenn diese aus ausrangierten Containern bestehen. Qualvolle Enge gibt es hier nicht. Aufgestellte Pflanzen, Beschattungen, saubere Gehege und volle Näpfe waren hier überall anzutreffen.

Es beeindruckte uns sehr, mit welcher Liebe und mit welchem Verantwortungsbewusstsein hier trotz aller Schwierigkeiten versucht wird, das Beste für die Hunde zu tun.

Die Grundversorgung ist durch die Zuwendungen der Gemeinde und der Spenden aus der Bevölkerung (oftmals Sachspenden wie Putzmittel und Futter) einigermaßen gewährleistet. Kommen allerdings Notfälle dazu, hat Angela große Schwierigkeiten, die finanziellen Mittel aufzubringen.

So hat der gelähmte Nerone z.B. einen Rollwagen angepasst bekommen, was sie aus ihrer Tasche finanziert. Und sie berichtete uns von ihrem Traum: einer “Welpenbox“- Damit diese bescheidenen Träume wahr werden möchten wir hier helfen!