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Beendet Zukunft der Welternährung: Hilf Junglandwirten zur Teilnahme am Kongress!

Für diese Bedarfe habe ich eine (Teil-)Auszahlung veranlasst:

L. Duhan
L. Duhan schrieb am 01.06.2016



Die Wichtigkeit der kleinen Lebensmittelerzeuger







Auf der Expo vergessen, doch von Slow Food in den Mittelpunkt gerückt





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Die Expo 2015 in Mailand titelte sich mit dem Motto „Feeding the
Planet. Energy for Life.“ „Feeding the Planet“ dies stellt eine sehr
große Aufgabe dar, doch wer ernährt den Planeten wirklich? Sind es die
Großkonzerne die sich auf der Expo in großen Pavillons selbst
verkörperten oder doch eher die kleinen Bauern, Fischer, Metzger welche
durch ihre tägliche Arbeit dafür sorgen, dass der Planet ernährt wird?!


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Hinzukommend wurden die  Probleme des globalen Lebensmittelsystems
wie Ressourcenverschwendung, Welthunger, unmenschliche
Arbeitsbedingungen, Einsatz von gesundheitsschädlichen Chemikalien und
immer mehr Masse und immer weniger Qualität zu produzieren usw. auf der
Expo fast nicht beachtet. Ein Blick in den Weltagrarbericht zeigt jedoch
die Handlungsdringlichkeit deutlich auf.


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Slow Food setzt sich für gute, saubere und fair gehandelte
Lebensmittel für alle Menschen ein und wollte deshalb ein Zeichen setzen
und auf diese falsch Darstellung aufmerksam machen.



Deshalb setzte sich die Organisation zum Ziel es 2500 jungen
Lebensmittelerzeugern aus der ganzen Welt zu ermöglichen, die weite
Reise nach Mailand anzutreten, um dort gemeinsam sich vier Tage mit
anderen Bauern, Fischern, Bäckern, Sennern, Gemüseproduzenten ,Food
Aktivisten, Studenten, Essensinteressierten und noch vielen anderen
auszutauschen.


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Vom 3. bis 6. Oktober fand der Terra Madre Jugendkongess „We feed the
Planet“ in Mailand statt. Am ersten Tag lernen sich die Delegierten und
Teilnehmer kennen und konnten sich dann interessante Vorträge von Slow-
Food-Gründer Carlo Petrini, Gastronomin und Essensaktivistin Alice
Waters oder anhören. Diesen Persönlichkeiten wurde aus dem Publikum
Fragen gestellt, welche oftmals eine rege Diskussion zur Folge hatten.


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Um
dieses Zusammenkommen der wahren „Planetenernährer“ aus der ganzen Welt
in Mailand Wirklichkeit werden zu lassen, hat Slow Food Spenden durch
die Plattform betterplace.org gesammelt. Hierbei ist auch besonders der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall ( BESH), der Düsseldorfer Initiative ‚Genusshandwerker‚
und den unterstützenden Convivien zu danken, dass sich 2500 Delegierte
aus 120 Ländern über ihre Sorgen, Ideen, Ratschläge, Ängste und ihren
täglichen Arbeitsablauf austauschen konnten und erfolgsversprechende
Visionen für die Zukunft entwarfen. 





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Am Zweiten Tag fanden ebenfalls viele Vorträge und Diskussionen zu
Themen wie: Lebensmittelverschwendung, Food and Religion, TTIP
(Transatlantic Trade and Investment Partnership), Landgrabbing,
Rindermist richtig kompostieren, ökologische und konventionelle
Anbausysteme, unseren Böden usw. Hierbei standen auch oft die
Produzenten auf der Bühne, die wichtigsten Menschen dieser vier
Tage. Der dritten Tag wurde genutzt, um das Wissen in Wokshops zusammen
zu tragen und gemeinsam verantwortungsbewusste Handlungsstrategien für
die Zukunft zu erarbeitet und vorzustellen. 




Am letzten Tag besuchten dann alle gemeinsam die Expo, beim lautstarken
Demonstrationsmarsch über das Expo Gelände wurde viel gewünschtes
öffentliches Aufsehen erregt und man merkte welcher Enthusiasmus von
allen aus ging und welche Hoffnung in diesen jungen Leuten steckte das
Lebensmittelsystem und unsere Ernährung in der Zukunft verbessern zu
wollen. 




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Ein Milchkuhbauer teilte mit, dass ihm diese Veranstaltung viel
Hoffnung für seinen weiteren Berufsweg gegeben hat und er sich jetzt
noch sicherer ist, dass es für ihn keinen besseren Beruf als Bauer gibt
und er sehr dankbar ist, dass Slow Food durch solche Veranstaltungen die
Gesellschaft wieder darauf aufmerksam macht und ein Bewusstsein für
unsere Ernährung schafft.Am letzten Tag besuchten dann alle gemeinsam
die Expo, beim lautstarken Demonstrationsmarsch über das Expo Gelände
wurde viel gewünschtes öffentliches Aufsehen erregt und man merkte
welcher Enthusiasmus von allen aus ging und welche Hoffnung in diesen
jungen Leuten steckte das Lebensmittelsystem und unsere Ernährung in der
Zukunft verbessern zu wollen.


Slow Food Youth Deutschland bedankt sich an dieser Stelle bei den
zahlreichen Spendern, die an das Projekt geglaubt und durch ihre
großzügige Spende dazu beigetragen haben We Feed the Planet zu
ermöglichen! Ohne ihre Hilfe hätten nicht so viele Länder und Branchen
vertreten sein können. In Zeiten, wo die Solidarität zwischen
Arbeitsbereichen unter der Bedrohung von Abkommen wie TTIP leidet, wo
die Solidarität zwischen Ländern und Kulturen auch gefährdet ist, sind
Veranstaltungen wie We Feed the Planet! wichtiger als je. Vielen Dank!





Es wurden 1.034,97 € Spendengelder für folgende Bedarfe beantragt:


  • Ausrichtung des Kongresses 1.034,97 €
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