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Gesundheits- und Entbindungsstation in Sierra Leone

Brigitte Village Freetown Peninsular Road, Sierra Leone

Gesundheits- und Entbindungsstation in Sierra Leone

Brigitte Village Freetown Peninsular Road, Sierra Leone

Die Gesundheits- und Entbindungsstation in Sierra Leone bietet eine medizinische Grundversorgung für ca. 10.000 Menschen. Kinder, Schwangere und stillende Mütter werden kostenlos behandelt zur Reduzierung der hohen Kinder- und Müttersterblichkeit.

B. Amara-Dokubo von Löwe für Löwe e.V. | 
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Über das Projekt

Löwe für Löwe e.V. hat eine Gesundheits- und Entbindungsstation in Sierra Leone erríchtet, die im April 2010 eröffnet wurde. Die Gesundheitsstation ermöglicht eine medizinische Grundversorgung für rund 10.000 Menschen sowie Geburtshilfe in der Region Brigitte Village/Freetown Peninsular Road. 
Kinder unter 5 Jahren, Schwangere und stillende Mütter werden in der Gesundheitsstation kostenlos behandelt. Auch kostenlose Vorsorgeuntersuchungen finden hier statt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung der hohen Kinder- und Müttersterblichkeit. Im Gegensatz zu den meisten Krankenhäusern in Sierra Leone werden hier auch andere Patienten im Notfall kostenlos behandelt.Die Gesundheitsstation bedeutet für die Menschen in der Region generell eine erhebliche Verbesserung der medizinischen Versorgung, denn das nächste Krankenhaus ist weit entfernt. Bis zur Eröffnung mussten Kranke mangels Transportmöglichkeiten oft einen langen Fußmarsch bewältigen oder getragen werden, wobei es nicht selten vorkam, dass Menschen auf dem Weg zum Krankenhaus starben. Seit dem Frühjahr 2011 steht auch ein Krankenwagen zur Verfügung, der schwerkranke Patienten im Notfall zum Krankenhaus nach Freetown transportiert. 

Da die Gesundheitsstation (noch) nicht kostendeckend arbeiten kann, benötigen wir Unterstützung für den laufenden Betrieb der Station.

Wegen der Corona-Pandemie wurden Schutzmaßnahmen nötig. Eine einfache Triage wurde errichtet, um Patienten vor Betreten der Station vorzuuntersuchen. Außerdem werden an alle Patient*innen jeweils zwei Masken verteilt, die in unserem Auftrag im Ausbildungszentrum für junge Frauen in Waterloo genäht wurden. Darüber hinaus haben wir das Dorf mit Wasserspendern und Eimern zum Händewaschen versorgt, da es häufig an sanitären Anlagen mangelt. 

Während der Ebola-Epidemie in Sierra Leone wurden hier Patienten behandelt, die nicht an Ebola, aber anderen Krankheiten, wie Malaria, Typhus oder Lungenentzündung litten. Dies war sehr wichtig für die Menschen in der Region, weil die meisten Krankenhäuser wegen Ebola geschlossen waren. Von hoher Wichtigkeit ist auch die Tatsache, dass in der Gesundheitsstation weiterhin Geburtshilfe geleistet wurde. Die Krankenschwestern haben sich sehr engagiert und haben sogar während der Ausgangssperren in der Station ihren Dienst gemacht. Auch haben Sie die Familien in Brigitte Village und umliegenden Dörfern besucht, um sie über Schutzmaßnahmen zur Prävention von Ebola zu informieren. Um sie selbst vor Ansteckung mit Ebola zu schützen, wurden sie mit mit Hilfe von Spenden mit Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln ausgestattet, die wegen der hohen Kosten nur durch Spenden finanziert werden konnten. Für die hervorragende Arbeit während der Ebola-Epidemie wurde die Station vom Gesundheitsministerium und UNICEF als beste von 144 Gesundheitsstationen ausgezeichnet.
Zuletzt aktualisiert am 26. September 2020