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Abschaffung der Rasselisten

Überall, Deutschland

Abschaffung der Rasselisten

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Abschaffung der Rasselisten, Einführung der Halterkunde (Hundeführschein) für alle Hundehalter, verantwortungsvolle Hundehalter

S. Fricke von IG Gegen Rasselisten e. V.Nachricht schreiben

Der Verein IG Gegen Rasselisten e. V. setzt sich für die Abschaffung der rassespezifischen Hundegesetze ein.
Rassespezifische Hundegesetze sollen die Öffentlichkeit vor den Gefahren, die von Hunden ausgehen schützen - sie tun dies aber nicht! 
Der Gesetzgeber konzentriert sich - entgegen aller Expertenmeinungen (Tierärzte, Kynologen, Ethologen, Hundesachverständige, etc.) - auf bestimmte Hunderassen, nicht aber auf die Sachkunde der Hundehalter. Die Statistiken über Beißvorfälle, die in den Bundesländern geführt werden, zeigen, dass die Anzahl der Vorfälle durch die gelisteten Rassen zwar zurückgehen, die Gesamtzahl der Vorfälle jedoch gleich hoch bleibt.
Die Zielsetzung der Gesetze, nämlich der Schutz der Öffentlichkeit, ist somit verfehlt - im Gegenteil: sie bieten lediglich eine Scheinsicherheit und kosten viel Geld.
Besitzer von Hunden, die den gelisteten, und somit per Gesetz als "gefährlich" deklarierten Rassen angehören, werden per Gesetz vorverurteilt, diskriminiert und kriminalisiert. Hunde dieser Rassen werden beschlagnahmt und landen in den Tierheimen - dort verbleiben sie meist sehr lange, da es aufgrund der hohen Auflagen und der damit verbundenen Kosten (Wesenstests, Sachkundenachweise, erhöhte Hundesteuern, etc.) schwierig ist, diese Hunde zu vermitteln. Oft finden diese Hunde nie wieder einen Platz - obwohl sie nie jemandem etwas getan haben.

Wir wollen diesen Zustand ändern, und fordern die Abschaffung dieser Gesetze, die auf einer Rasseliste beruhen, und die Einführung einer Sachkunde für alle Hundehalter - analog dem geltenden Hundegesetz in Niedersachsen (NHundG), welches ohne eine Rasseliste auskommt.

Um dieses Ziel zu erreichen, wenden wir uns an die Öffentlichkeit, und klären die Bevölkerung darüber auf, dass es sich bei den gelisteten Hunden keineswegs um "gefährliche Bestien", sondern um ganz normale Hunde handelt. Die Gefährlichkeit und/oder Aggression eines Hundes ist nicht in seiner Rassezugehörigkeit begründet, sondern vielmehr in seiner Erziehung, seiner Sozialisation und der artgerechten Haltung.
Deshalb fordern wir eine Halterschulung für alle Hundehalter, denn aus jedem Hund kann bei falscher oder fehlender Erziehung, Misshandlung oder Vernachlässigung ein Beißer gemacht werden.

Ebenfalls treten wir mit der Politik in den Dialog, und versuchen auch hier das Verständnis für unser Anliegen zu erhalten und für die Einführung einer modernen und zielführenden Hundegesetzgebung zu werben.

Selbstverständlich muss die Öffentlichkeit vor Angriffen durch Hunde bestmöglich geschützt werden - dies funktioniert jedoch nicht über das Verbot einzelner Hunderassen, welche durch Medienhetze und tendenziöser Berichterstattung in den Fokus der Politik geraten sind.

Ein wirksamer Schutz vor den Gefahren, die von Hunden ausgehen, ist ein verantwortungsvoller und sachkundiger Hundehalter! 

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