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Schulausbildung für Kinder mit Hörschädigungen in St. Vincent, Ruhuwiko

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Die Vinzentinerinnen sammeln Spenden für Kinder und Jugendliche mit Hörschädigung in Ruhuwiko bei Songea in Südtansania. Besonders wird Geld für Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und laufende Kosten wie Brennholz und Reparaturen benötigt.

Sr. Anna-Luisa K. von Vinzentinerinnen von UntermarchtalNachricht schreiben

1988 wurde mit der Unterstützung des Hilfswerks Misereor in Ruhuwiko/Songea eine Schule mit Internat gebaut. Heute leben dort fast 160 Kinder mit Hörschädigung, die den Primary School-Abschluss sowie eine Ausbildung zum Schreiner oder zum/r Schneider/in machen können.

Viele Kinder kommen aus armen Verhältnissen und können sich oft weder das Schulgeld noch das Fahrgeld leisten, um zwei Mal im Jahr in den Ferien zu ihren Familien zu reisen.

Für den Unterhalt in Schule und Internat sorgen die Kinder selbst mit: durch Feld- und Gartenarbeit, durch Obstanbau und das Halten von Kleintieren.

Die staatlichen Zuschüsse sind in den letzten Jahren massiv zurückgegangen, so dass im Moment auch der tägliche Bedarf der Kinder teilweise mit Spenden gedeckt werden muss. Zum Beispiel, damit die Kinder außer Ugali (Maisbrei) und Bohnen auch mal die kleinen Fischchen vom Nyassasee oder gar ein wenig Fleisch am Festtag bekommen.

Daneben sieht sich die Schulleiterin Schwester Ernesta mit anderen Herausforderungen konfrontiert: beispielsweise kehren viele der staatlich angestellten Lehrer nach ihren weiterführenden Kursen nicht an die Gehörlosenschule zurück, sondern schauen sich nach lukrativeren Positionen um, sodass ein steter Bedarf an gut ausgebildeten Lehrern besteht, die Gebärdensprache können.

Außerdem ist der Wechselrichter der Solaranlage ausgefallen. Deshalb entstehen momentan zusätzliche Kosten durch den Zukauf von Diesel für den Stromgenerator. Hier hoffen wir, bald Abhilfe schaffen zu können.

Sr. Marieta war 2013 zusammen mit Sr. Angela in Schwäbisch Gmünd und hat dort die Anpassung von Hörgeräten erlernt. Mutig ist sie dabei, verschiedene Hürden zu überwinden und die Kinder mit Hörgeräten auszustatten. Kein leichtes Unterfangen in einem Land, in dem der nächste HNO-Arzt 1.000 km entfernt in Dar es Salaam sitzt.

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