Deutschlands größte Spendenplattform
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Finanziert Scherbenfreies Spiel und Außengelände für Kita in benachteiligtem Stadtteil

Ein Projekt von Eltern-Kind-Verein e.V.
in Maintal-Dörnigheim, Deutschland

Die Kita Abenteuerland betreut Kinder zwischen einem und zehn Jahren. Uns fehlt ein eigenes Außengelände. Der Spielplatz ist oft voll mit Scherben und gefährlich. Mit 16.500 Euro und dem Einsatz der Eltern können wir unser Spielparadies realisieren.

A. Simon
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Über das Projekt

Die Kinder der Kita Abenteuerland brauchen ein eigenes Außengelände ohne Glasscherben, aber dafür mit Büschen zum Verstecken, einer Schaukel, denn schaukeln macht schlau, einem Kletterfelsen mit Fallschutz, damit das Klettern anspruchsvoll aber ungefährlich ist und mit einem Gemüsebeet, um unserem Mittagessen beim Wachsen zusehen zu können. Außerdem möchten wir im nächsten Jahr zu unserem 20jährigen Kitajubiläum ein großes Fest feiern mit Grillwürsten und Schubkarrenrennen. Dazu laden wir alle Spender heute schon ein. Oder wir schicken Ihnen eine hausgemachte Spezialität mit Kräutern aus eigenem Anbau.

Das Abenteuerland ist eine Elterninitiative und betreut 55 Kinder zwischen einem und 10 Jahren. Wir sind der einzige Hort in freier Trägerschaft in Maintal nahe Frankfurt/Main und haben 2007 die erste Krippe der Stadt wieder eingeführt. Wir sind untergebracht im Stadtteilzentrum und teilen uns den Platz u.a. mit der Musikschule, einer Sozialberatung, einem Jugendklub und dem Computerverein für Senioren.
In unserer überschaubaren Einrichtung legen wir Wert auf Bewegung im Freien. Deshalb haben die Kindergartenkinder drei Naturwochen pro Jahr, in denen sie gemeinsam den ganzen Tag im Freien spielen. So viel frische Luft haben sie aber nicht immer, denn unser Außengelände ist sehr klein. Hier haben nur unsere Jüngsten, die Kinder unter drei Jahren, Platz zum Buddeln und Spielen.
Rädchen fahren, Klettern, Toben, Rennen oder Fußball spielen kann man hier nicht. Vor dem Haus befindet sich zwar ein großer Spielplatz, aber ist der oft in einem schlechten Zustand. Die Einrichtung befindet sich nämlich in einem "Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf", also zwar mit vielen Kindern, die speziell gefördert werden müssen, aber auch mit Mitbürgern, die abends auf dem Spielplatz "rumhängen" und leider ihren Müll nicht immer fachgerecht entsorgen. Unsere Erzieherinnen sind dauernd in Sorge um das Wohl der Kinder und manches Mal müssen diese eben drinnen spielen. Scherben und Unrat sind keine geeigneten Spielzeuge für unsere Kinder.
Aber weil auch die Stadt das Problem erkannt hat, können wir von ihr ein neues Gelände direkt neben unserer Kita pachten. Darüber freuen wir uns sehr, müssen aber jetzt alle mit anpacken. Denn bis die Kinder Platz zum Verstecken, Schaukeln, eine Rennstrecke für ihre Rädchen und einen Brunnen mit Wasser für unser Gemüsebeet und zum Matschen haben, braucht es viel Zeit und Kraft.
Gemeinsam mit einem Landschaftsgärtner wollen wir Eltern ein Spielparadies für die Kinder dort herrichten, wo bisher teilweise giftige und dornenreiche Pflanzen stehen, wo langweilige Bänke zum Sitzen und Findlinge zum Klettern, aber auch zum Fallen einladen. Und ein Zaun, um die Glasscherben auszusperren, fehlt auch.

Um unsere Ideen umsetzen zu können, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Einen Teil der Kosten übernimmt das Regierungspräsidium, aber die verbleibenden 16.500 Euro sind immer noch viel Geld für eine kleine Elterninitiative.