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Assistenzhunde brauchen eine besondere medizinische Versorgung

Berlin, Deutschland

Assistenzhunde brauchen eine besondere medizinische Versorgung

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Hedi M. von Assistenzhundewelt n.e.V.Nachricht schreiben

Mit unserem Hilfsprojekt „Assistenzhunde brauchen eine besondere medizinische Versorgung„ - www.betterplace.org/p9182 - unterstützen wir momentan bei der medizinischen Versorgung:

- Die Blindenführhündin Soni, die obwohl sie unter Arthrose leidet, und noch mindestems 2 Jahre lang führen muss.
- Den Behindertenbegleithund Shacky, der als Hundesenior, nach zehn Jahren Arbeit, nun seinen Ruhestand schmerzfrei geniessen möchte.

Der Verein Assistenzhundewelt n.e.V. unterstützt Assistenzhundehalter bei der Pflege und medizinische Versorgung des Hundes, da i.d.R. diese Kosten nicht von Kostenträgern übernommen werden.
Assistenzhundewelt n.e.V- übernimmt anteilig oder vollständig die Kosten der Behandlungen. Alle hier eingehende Spenden fließen zu 100% in die Behandlung des Assistenzhundes. 

Assistenzhunde, junge, alte oder alternde, haben, wie wir Menschen auch, öfter schon mal das ein oder andere Wehwehchen. Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle, Operationen, Gelenkversteifungen: Auch Tiere können unter Brüchen, Muskel- und Knochenproblemen, altersbedingten Funktionsstörungen leiden. 

Doch Assistenzhunde benötigen im Vergleich zu „normalen Haushunden“ eine besondere medizinische Versorgung: Ihre Krankheitsbilder sind anders und ihre Therapien sollten schonend wie möglich und wirkungsvoll sein. Es treten an vielbelasteten Muskeln und Gelenken neue und andere Verletzungsmuster als beim „normalen Haushunden“ auf, etwa an den Hintergliedmaßen. Diese Schäden sollten möglichst früh erkannt und umfassend und schonend behandelt werden. Ein wichtiges Ziel der Behandlungen ist die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit der Assistenzhunde zu erhalten.

Werden etwa Verhärtungen und Entzündungen von Muskeln oder leichte Muskelfaserrisse nicht rechtzeitig erkannt, drohen Schäden des Gelenkknorpels, Arthrosen oder Sehnenverletzungen. Knorpelschäden oder große Narben können die Funktion und Beweglichkeit der Tiere einschränken. Entsprechend früh müssen die Probleme vom Tierarzt diagnostisch erfasst und wirkungsvoll therapiert werden. Ebenso bestehen hohe Anforderungen bei den Therapien, die über ein breites Spektrum, von Physiotherapie, Bewegungstherapie, Manuelle Therapie, Hydrotherapie, Thermotherapie, Lymphdrainage, Elektrotherapie, Ultraschalltherapie, Magnetfeldtherapie, Lasertherapie, Akupunktur, Bioresonanztherapie, minimal-invasive Operationen, bis hin zur Lasermedizin reicht.

Nicht jede Erkrankung ist nach kurzer Zeit ausgestanden. Nach einigen Behandlungen sind die Tiere nach Brüchen und Operationen oftmals wieder fit. Dauerpatienten leiden oft unter Arthrose oder Degenerationen. Oft bedarf es aber einer langen Behandlungszeit. Insgesamt können hier erhebliche Summen während einer Behandlung zusammenkommen.

Assistenzhundehalter müssen in der Regel diese Behandlungskosten selber tragen. Nur wenn eine Tierkrankenversicherung abgeschlossen wurde, stehen die Chancen gut, dass die die Kosten übernimmt.

Vielen Dank für eure Hilfe

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