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LepRoses - Lepra Hilfsprojekt in Myanmar und Laos

Ban Somsanouk, Laos

LepRoses - Lepra Hilfsprojekt in Myanmar und Laos

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Wir sind eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern, deren Initiator Hubert Karl Kastner vor vielen Jahren begann, individuelle Direkthilfe für alte und leidende leprageschädigte Menschen zu leisten.

K. Stitz von Gemeinschaft Gebet und Wort e.V.Nachricht schreiben

Wir sind eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern, deren Initiator Hubert Karl Kastner vor vielen Jahren begann, individuelle Direkthilfe für alte und leidende leprageschädigte Menschen zu leisten. Die Haupteinsatzgebiete sind Myanmar und Laos. 

Vor Ort arbeiten wir mit den zuständigen Ärzten und Chiefs (Dorfoberhaupt) zusammen und besprechen mit ihnen dringende Hilfsmaßnahmen. Wir organisieren den Bau von Hütten und Toiletten und ermöglichen so insbesondere Menschen mit Amputationen auf Grund von Lepra ein besseres Leben durch eine verbesserte Hygiene. Dazu gehören Moskitonetze, Decken, Kleidung, Schuhe, Hygieneartikel, Lebensmittel und verschiedene Medikamente.

Die Hauptarbeit richtet sich zurzeit auf die zwei Orte Ban Sômsanouk (ca. 120 km nördlich von Vientiane in Laos) und Ban Nam Say (im Süden von Laos Nähe Pakse). Beide Ortschaften haben jeweils ca. 150 leprageschädigte Bewohner. Dort ist besonders der Bau von Hütten und sanitären Anlagen notwendig. Der Bau von Hütten ist für Menschen, die sich selbst auf Grund Ihres Alters und Ihrer Verwundungen nur schwer selbst versorgen können sehr wichtig. Oft haben sie selbst keine Angehörigen, die sich um sie kümmern oder ihre Behausungen instand halten können. Viele der alten Hütten sind nicht wasserdicht und bieten Ihren Bewohnern keinen ausreichenden Schutz mehr. Die Materialkosten für eine Hütte oder eine Toilette belaufen sich auf ca. 250 € und die Kosten für die Arbeiter auf ca. 150 € pro Gebäude.

Lepra ist durch Verabreichung von Multiantibiotikum in einem längeren Therapieprozess heilbar. Pro Jahr gibt es etwa 250.000 Neuinfektionen. Wir wollen betroffenen Menschen helfen und ihnen ein Leben mit Nichtbetroffen ermöglichen.

Für Herrn Kastner entstand in den Lepradörfern in der vergangenen Zeit eine neue Notlage. Viele der betroffenen Leprakanten haben Kinder, welche sie nicht vollständig versorgen können. Die Leprafreunde haben kein Einkommen und können somit auch ihre Kinder nicht ausreichend ernähren. Deshalb stellt Hubert Kastner den Kindern eine Mittagessen zur Verfügung. Reis gehörte aber auch in der Vergangenheit schon zur Versorgung, mit der Herr Kastner mittellosen Leprafreunden zu Seite stand.

Herr Kastner, der Hauptinitiator des Projektes ist ca. 10 Monate im Jahr selbst vor Ort. Gerne leiten wir Ihre Fragen und Anregungen an Ihn per Mail weiter.

Weitere Informationen finden Sie auch auf http://lep-roses.de

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