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Die vergessenen Vertriebenen Osteuropas - IDPs in Georgia and Ukraine

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Wir, eine Gruppe von Masterstudenten der FU Berlin, planen einen Workshop, der über die Situation der Binnenflüchtlinge (IDPs) in Georgien aufklärt und gleichzeitig Lösungsansätze sucht um eine ähnliche Misere in der Ukraine abzuwenden.

P. Eberle von Ostblick Berlin-Brandenburg e.V.Nachricht schreiben

Über 1 Mio. Menschen sind aus dem Osten der Ukraine vor Krieg und humanitären Missständen in andere Teile des Landes geflohen. Die Hoffnung auf sichere Unterkunft, medizinische Versorgung und sichere Lebensmittel wird aber häufig enttäuscht. An Rückkehr ist oft nicht zu denken oder sie ist nur unter großer Gefahr möglich.

Berichte zur Lage der Binnenflüchtlinge (IDP) in der Ukraine beschreiben Diskriminierung, Mangelversorgung von Kindern, Müttern, Kranken und Arbeitslosigkeit. Wir erinnern uns an die Situation der IDP in Georgien, die auch mit diesen Problemen kämpfen. Dort warten die Vertriebenen seit über zwei Jahrzehnten auf die Rückkehr in ihre Heimat. Ihre Situation ist meist aussichtslos. Perspektivlosigkeit, schlechte Bildungsmöglichkeiten für die Jugend, Ausgrenzung, provisorische Unterkünfte wurden zur Dauerlösung.

Auf eine baldige Rückkehr in die Heimat können auch die ukrainischen Binnenflüchtlinge nicht mehr hoffen. Welche Maßnahmen müssen von Staat, Zivilgesellschaft und internat. Hilfsorganisationen getroffen werden, um ihnen Integration, Bildung, Arbeit und Grundversorgung doch zu ermöglichen?

Wir sind 7 Masterstudenten aus Berlin und glauben, dass eine langfristige Misere in der Ukraine abzuwenden ist, wenn Hilfsmaßnahmen koordiniert und rechtzeitig auf den Weg gebracht werden. Dazu ist es sinnvoll, aus den georgischen Erfahrungen zu lernen. Welche ergriffenen Maßnahmen haben in Georgien nachhaltig zur Verbesserung der Lebensbedingungen der IDP beigetragen? Welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für eine angemessene Politik gegenüber den IDP in der Ukraine? Inwiefern können externe Akteure dazu beitragen, ihre Situation konkret zu verbessern? Welche Initiativen haben sich in Georgien als falsch erwiesen und sind daher für eine erfolgreiche IDP-Politik in der Ukraine auszuschließen?

Unsere Gruppe besteht aus Historikern, Soziologen, Volkswirten und Politologen. Aus diesen Perspektiven wollen wie die georgischen und ukrainischen Situationen direkt miteinander vergleichen, um sinnvolle und schädliche Maßnahmen zu identifizieren. Für unser Vorhaben brauchen wir dringend Eindrücke aus erster Hand. Wir fahren nach Georgien und sprechen dort mit Betroffenen, Experten, Aktivisten und Politikern. Nur so lässt sich das Spektrum an Problemen analysieren, die sich aus territorialen Konflikten ergeben. In einem Workshop bringen wir georgische Experten aus Feld und Forschung mit ukrainischen NGO zusammen. Ziel des Workshops ist der Erfahrungsaustausch, aber vor allem der Wissenstransfer der Georgier an ihre ukrainischen Kollegen. Wichtig ist uns dabei die Diskussion von Integrationsarbeit und IDP-Interessenvertretung ggü. politischen Entscheidungsträgern. Zum Workshop sind alle Spender und Interessierte herzlich eingeladen!
Mit diesem Spendenaufruf möchten wir unser Projekt teilfinanzieren.
Viele Posten werden hier nicht erwähnt, weil wir sie über andere Geldgeber finanzieren - zum Beispiel unsere Reisekosten nach Georgien.

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