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Beendet Krimtataren: Die Fremden in der Heimat?

Mit dem Projekt beabsichtigen wir die deutsche Gesellschaft über die Situation der 300 000 KrimtatarInnen zu informieren, das öffentliche Bewusstsein in Bezug auf das Schicksal dieses Volkes zu entwickeln sowie zu sensibilisieren.

Laszlo Z. von Ostblick Berlin-Brandenburg e.V.Nachricht schreiben

Sicherheit, Vertrautheit und Zugehörigkeit – das bedeutet für uns Heimat. Manche Kulturen und Völker verbinden ihre Heimat jedoch mit Bedrohung und Diskriminierung. Die Halbinsel Krim ist das historische Heimatland der KrimtatarInnen, von der sie im Jahre 1944 gewaltsam vertrieben wurden. Trotz Massendeportation, Völkermord, Enteignung und der Zerstörung ihrer kulturellen Symbole, kämpfte das krimtatarische Volk jahrzehntelang friedlich und gewaltlos für ihre Rückkehr. Die geringen Kenntnisse über die Krim, Ukraine und Osteuropa führen dazu, dass wir die Ereignisse des letzten Jahres auf ein internationales Machtspiel reduzieren. Der Krieg in der Ukraine zieht die Aufmerksamkeit der Politik und Medien auf sich. Dabei werden oft einfache Menschen vergessen. Wir wollen uns auf die einzelnen Schicksale der krimtatarischen Flüchtlinge und VertreterInnen dieser Volksgruppe konzentrieren, um die Menschen zu zeigen, die frei von äußerer Einflussnahme selbstbestimmt handeln möchten und sich eine bessere Zukunft wünschen. Durch die unmittelbaren Kontakte mit den KrimtatarInnen und VertreterInnen der Zivilgesellschaft wird ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung geleistet.

Für die Durchführung des Projektes planen wir eine Reise in die Ukraine, um Interviews über die aktuelle Situation und die Zukunftsperspektive dieses Volkes durchzuführen. Anschließend wollen wir im Rahmen des Programms „Brücken bauen“ (siehe bitte gesonderte Projektskizze) die Ergebnisse der Reise auf einer Ausstellung präsentieren, zu der wir auch Gäste von der Krim einladen. Darüber hinaus werden wir eine Internetseite aufbauen, auf der unsere Eindrücke und Resultate für eine breitere Masse zugänglich sein werden.
Das Projekt wird von den Studierenden der Freien Universität Berlin geleitet. Es findet im Rahmen des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin in enger Kooperation mit dem e. V. Ostblick, der GfbV (Gesellschaft für bedrohte Völker) sowie ICATAT (Institute for Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studies, Magdeburg) statt.