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Warum ich? Racial profiling bekämpfen

Berlin, Deutschland

Warum ich? Racial profiling bekämpfen

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Bei Personenkontrollen werden Menschen mit Migrationshintergrund und/oder dunkler Hautfarbe häufiger als Weiße von der Polizei kontrolliert. Wir helfen Betroffenen vor Gericht gegen diese rassistische Diskriminierung (racial profiling) vorzugehen.

Clara H. von Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. (BUG)Nachricht schreiben

Menschen wird häufig wegen ihrer dunklen Hautfarbe oder ihres Erscheinungsbildes ein Migrationshintergrund oder eine gewisse Religionszugehörigkeit zugeschrieben. Die Polizei kontrolliert sie aufgrund des Bundespolizeigesetzes (§§ 22 1a und 23, verdachtsunabhängige Personenkontrollen zur Bekämpfung der illegalen Einreise in die BRD) aufgrund dessen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit. Dies geschieht zumeist in Zügen, die durch grenznahe Regionen fahren oder an Bahnhöfen und Flughäfen. Solche Personenkontrollen nennt man 'racial profiling' und werden von Betroffenen als willkürlich erlebt, da es zumeist so erscheint, dass ausschließlich diese zugeschriebenen Merkmale Anlass der Personenkontrolle sind. 
Betroffene fühlen sich bloßgestellt, schutzlos und als Kriminelle stigmatisiert. Das Gefühl der Ausgrenzung ist bei denjenigen, die in ihrem Heimatland als ‚Fremde’ eingestuft werden, besonders ausgeprägt. Polizeibeamte sind bei solchen Personenkontrollen darüber hinaus häufig unangemessen barsch und autoritär, was von den Betroffenen als erniedrigend wahrgenommen wird.
Hellhäutige Menschen sind nur zu einem erheblich geringeren Maße von solchen Personenkontrollen betroffen. Dies widerspricht dem Grundsatz der Gleichbehandlung. 
Das Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. (BUG) berät und unterstützt Betroffene von Diskriminierung, die sich gegen die erlebte Ungerechtigkeit vor Gericht zur Wehr setzten möchten, um Gerichtsurteile für eine weitere Bearbeitung des Problems strategisch nutzen zu können. 

Betroffene von ‚racial profiling‘ sind inzwischen zunehmend bereit, Klagen einzureichen. 
Bereits 2010 haben wir erfolgreich einen ‚racial-profiling‘-Fall in Koblenz vor Gericht unterstützt. In diesem Jahr werden nun vier weitere Klagen bei Verwaltungsgerichten verhandelt, bei denen der Verdacht des ‚racial profilings‘ vorliegt. Das BUG bietet den Betroffenen eine gerichtliche Beistandschaft und zielt darauf ab, dass der Gleichbehandlungsgrundsatz und Menschenrechtsstandards in der Polizeiarbeit eingehalten werden.

Leider stehen uns für diese Unterstützungsarbeit keine finanziellen Mittel zur Verfügung.
Wenn du der Meinung bist, dass Kontrollen aufgrund von rassistischen Zuschreibungen nicht rechtmäßig sind und sich an der aktuellen Situation etwas ändern muss, freuen wir uns über deine Spende! Mit deiner Hilfe könnten wir Betroffene weiterhin bei Klagen beraten und begleiten und durch strategische Prozessführungsmethoden und Öffentlichkeitsarbeit ‚racial profiling‘ langfristig ein Ende setzen. 

Betterplace.org leitet das von uns zusammen gesammelte Geld weiter. Wenn Du willst, kannst Du das sogar nachverfolgen: Denn betterplace.org zeigt transparent, was deine Hilfe bei unserem Projekt bewirkt.

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