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Sicherung der Medikamentenversorgung im Équateur, Demokratische Rep. Kongo

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LOBIKO möchte eine zentrale Apotheke in Basankusu einrichten, in der sich die umliegenden Krankenhäuser und Gesundheits-Basis-Stationen mit Medikamenten und medizinischem Material versorgen können.

H. Gärtner von LOBIKO - Kongo-Partner DeutschlandNachricht schreiben

Die meisten Menschen in der Équateur-Provinz haben keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Zugang zu den wichtigsten Basismedikamenten. Sie gehen gar nicht erst in ein Krankenhaus oder ein Gesundheitszentrum, wenn sie wissen, dass der Arzt zwar eine Diagnose stellen, die Krankheit aber nicht behandeln kann. Helfen Sie mit, mehr Menschen Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten zu verschaffen! Spenden Sie für eine zentrale Apotheke, die Krankenhäuser und Gesundheitsstationen mit Arzneimitteln versorgt!

Privater Medikamentenhandel ist riskant

Djolu liegt ca. 650 km von der Provinzhauptstadt Mbandaka entfernt. Täglich kann sich die Bevölkerung auf dem kleinen Markt mit allen Produkten versorgen, die nicht unmittelbar in der Region selbst hergestellt werden können, sondern aus der fernen Hauptstadt Kinshasa kommen: Kugelschreiber, Papier, Macheten und Hacken, Batterien - und auch Medikamente. Auf einem der Standtische liegen bunt durcheinander rote und grüne, blaue und weiße Pillen, Päckchen mit Verbandsmaterial, diverse Ampullen mit undefinierbaren Flüssigkeiten zum injezieren. Und obwohl hier das Angebot eher übersichtlich und vor allem sehr zufällig ist, kann der Verkäufer kaum Auskunft geben, wofür die Arzneien eigentlich gedacht sind. Schließlich ist er kein ausgebildeter Apotheker, sondern nur ein einfacher Markthändler, der sich eben auf medizinische Produkte spezialisiert hat. Kühlkette, Verfallsdatum, Nebenwirkungen - Fehlanzeige! Wer hier kauft, muss selber bescheid wissen, oder braucht Glück und Gottvertrauen.
Medikamente sind für ein Krankenhaus wie Benzin für ein Auto
In Baringa, das ca. 140 km von Basankusu entfernt am Lulonga-Fluss liegt, gibt es keinen Markt, aber ein großes Krankenhaus mit Gebäuden aus der Kolonialzeit. "Wir brauchen dringend Medikamente, oder eigentlich jederzeit Zugang zu den Arzneien, die gerade benötigt werden", sagt Dr. Mboyo, der Leiter des Krankenhauses. Der Medikamentenvorrat des Krankenhauses ist ebenso zufällig und übersichtlich zusammengestellt, wie der am Marktstand in Djolu. Damit können die einfachsten Behandlungen nicht durchgeführt werden. Die Patienten erhalten ein Rezept und müssen dann sehen, wo sie die Arzneien herbekommen. Meist ein unlösbares Problem. Die Menschen wissen, dass die Ärzte eines Krankenhauses oft nicht über die richtigen Medikamente verfügen und gehen daher auch gar nicht erst zur Untersuchung. Warum Geld ausgeben, wenn das Krankenhaus dann doch nicht weiterhelfen kann!

Eine zentrale Apotheke für alle

LOBIKO möchte durch den Aufbau einer zentralen Apotheke dafür sorgen, dass alle drei Krankenhäuser der CADELU und die 33 medizinischen Basisstationen, die die Kirche unterhält, einen gesicherten regelmäßigen Zugang zu Medikamenten und benötigtem medizinischem Material haben.

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