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Betreutes Wohnen auf Zeit - Nachbarschaftshilfe im Ellinor-Holland-Haus

Augsburg, Deutschland

Betreutes Wohnen auf Zeit - Nachbarschaftshilfe im Ellinor-Holland-Haus

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Die Stiftung Kartei der Not mit Sitz in Augsburg hilft mit dem Ellinor-Holland-Haus unverschuldet in Not geraten Menschen im Rahmen eines Betreuten Mehrgenerationenwohnens bei der Überwindung von Krisen und dem Weg zurück in ein eigenständiges Leben.

A. Hansen von Ellinor-Holland-Haus gGmbHNachricht schreiben

Das Ellinor-Holland-Haus hilft im Rahmen eines gemeinschaftlichen zeitlich befristeten betreuten Wohnens Menschen in Krisensituationen. Hier sollen Menschen in Not einen Schutz- und Erholungsraum finden und Kraft schöpfen, um ihr Leben wieder eigenständig zu meistern.

Die Stiftung Kartei der Not ist seit 1965 fest im sozialen Leben in Bayerisch-Schwaben und im angrenzenden Oberbayern verwurzelt und hilft jährlich mehr als 2000 Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Aus der Erfahrung von bald 50 Jahren unbürokratischer Nächstenhilfe hat das Kuratorium der Kartei der Not beschlossen, sich noch stärker zu engagieren und als Ergänzung zu den finanziellen Einzelfallhilfen der Stiftung ein Haus zu bauen, in dem Menschen in Not neue Kraft schöpfen können, um ihr Leben wieder eigenständig zu meistern. Ellinor Holland ist die Namensgeberin für das Modellprojekt Ellinor-Holland-Haus. Die Herausgeberin der Augsburger Allgemeine war bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Kartei der Not.

Gerade in Krisenzeiten ist oft mehr nötig als eine finanzielle Unterstützung und oftmals ist eine stationäre Unterbringung nicht nötig, eine rein ambulante Betreuung aber nicht ausreichend. Die Kartei der Not hat deshalb die Idee für ein zeitlich befristetes betreutes Mehrgenerationenwohnen entwickelt, in dem sich in Not geratene Menschen stabilisieren und neue Lebensperspektiven entwerfen können.
Ein Sozialarbeiter plant mit den Bewohnern zusammen Strategien zur Bewältigung der Notlage, die Hausgemeinschaft hilft durch nachbarschaftliche Unterstützung. Eine angegliederte Kindertagesstätte stellt die Betreuung der Kinder während der Berufstätigkeit der Eltern sicher und ein Qualifizierungsprojekt, in dessen Rahmen ein kleiner Laden und ein Café betrieben wird, unterstützt beim Einstieg ins Berufsleben und sorgt für die Integration des Hauses in den Stadtteil. Weitere Beratungsangebote runden das umfassende Hilfsangebot ab. Nach ein bis drei Jahren sollen die Bewohner in der Lage sein, ihr Leben wieder eigenverantwortlich zu meistern und ausziehen, um Platz zu schaffen für andere Personen, die diesen unterstützenden Rahmen brauchen.

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