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Menschen aus Notunterkünften an der Ostküste Sri Lankas ein Heim geben

Eravur, Sri Lanka

Menschen aus Notunterkünften an der Ostküste Sri Lankas ein Heim geben

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Wir möchten eine Siedlung für tsunami- und bürgerkriegsgeschädigte Familien aus Notunterkünften in einem Fischerort an der Ostküste Sri Lankas, die wir in den letzten eineinhalb Jahren errichtet haben, weiter ausbauen. Land ist da, Geld ist knapp!

U. Schöneberg von Nuernberger helfen Menschen in Sri Lanka e.V.Nachricht schreiben

Wir möchten ein Projekt, das wir in den letzten eineinhalb Jahren betreut haben, weiter ausbauen.

Es geht um eine Siedlung in dem Ort Eravur an der Ostküste Sri Lankas für Familien, die teilweise seit dem Tsunami im Jahr 2004, teilweise seit den Bürgerkriegskonflikten in den Jahren 2006 bis 2009 in Notunterkünften leben. "Notunterkunft" heißt an Sri Lankas Ostküste eine Wellblechhütte (12-15 qm) für 6 bis 8 Personen, ohne Strom, Wasser oder sanitäre Ausstattung.

Inzwischen haben wir mit Mitteln des Vereins eine 25 Häuser umfassende Siedlung errichtet, in der seit März dieses Jahres rund 180 Personen ein menschenwürdiges Heim gefunden haben.

Jedes der etwa 50 Quadratmeter großen Häuser hat einen eigenen Brunnen, eine Toilette und Stromanschluss. Mit dazu gehört auch ein kleines Stück Land, das die Bewohner nach eigenem Wünschen gestalten und bewirtschaften können. In jedem der Häuser wohnen sechs bis acht Personen, oft drei Generationen angehörend. In jeder dritten der Familien, die jetzt in der Siedlung wohnen, ist der Haushaltsvorstand eine Frau, die im Tsunami oder im Bürgerkrieg ihren Mann verloren hatte.

Die Gemeinde Eravur hat uns für dieses Projekt Grund und Boden für rund 150 Häuser zur Verfügung gestellt. Der Verein, dessen Mitglieder in diesem Jahr an der Einweihung der Siedlung teilnahmen, hatsich zum Ziel gesetzt, Geld dafür zu sammeln, um die Siedlung, die den Namen "Klein-Nürnberg" trägt, zügig auszubauen - denn in Eravur und Umgebung gibt es immer noch viele Menschen, die in Notunterkünften leben und denen die Mittel fehlen, sich aus ihrer prekären Wohnsituation zu befreien.

Das Projekt Dr. Ismail Fahmy, Repräsentant der UN-Habitat in Sri Lanka, im Oktober 2012 anlässlich seines Besuchs in Nürnberg vorgeschlagen. Mit Dr. Fahmy arbeiten wir seit über fünf Jahren in allen Projekten, die aus Mitteln der Bürger von Nürnberg finanziert und unterstützt werden, zusammen. Er war auch in diesem Projekt für die Planung, Kalkulation und Kontrolle der Projektarbeiten zuständig.

Der Ort Eravur
In dem zwischen Batticaloa im Süden und Kalkudah im Norden gelegene Ort Eravur an der Ostküste Sri Lankas leben knapp 30.000 Menschen – es handelt sich dabei hauptsächlich um Muslime und um Tamilen. Rund 75 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung arbeiten als Tagelöhner, Kleinbauern oder Fischer. Insbesondere in der Gruppe der Jüngeren 15- bis 35-Jährigen, gibt es jedoch viele Arbeitslose, die kaum Chancen haben, je eine Beschäftigung zu finden. 60 Prozent der Bevölkerung hat ein Einkommen, das unterhalb der Armutsgrenze (25 US-Dollar pro Monat) liegt. Wie im der gesamten Region haben hier sowohl der Tsunami als auch die gewaltsam ausgetragenen Konflikte zwischen Tamilen und Singhalesen der Gemeinde und der Bevölkerung schwer zugesetzt.

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