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Beendet mit Berliner Flüchtlingskinder Lichtergalerie "Refugee Camp" erarbeiten

Berlin, Deutschland

Beendet mit Berliner Flüchtlingskinder Lichtergalerie "Refugee Camp" erarbeiten

Berlin, Deutschland

Zu den Themenbereichen HERKUNFT - IDENTITÄT - ENTWICKLUNG - RESPEKT werden Laternenkörper gebaut und farblich gestaltet, die später in einer großen LICHTERGALERIE im öffentlichen Raum als Licht-Kunst-Installation ausgestellt werden.

V. Marcone von Giuseppe-Marcone-Stiftung | 
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Über das Projekt

Wir setzt uns dafür ein, dass zusätzlich zum über Aufwind e.V. geförderten Programm mehr Kinder und Jugendliche teilnehmen können und auch der Aufbau der Ausstellung ( Lichtergalerie) gesichert werden kann.
Gegenwärtig sind etwa 50 Millionen Menschen vor Krieg, Gewalt und Armut weltweit auf der Flucht. Das sind so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr – und die Auswirkungen spürt auch Berlin.
Jeder dritte Flüchtling in Deutschland ist ein Kind. Viele dieser Kinder sind traumatisiert, haben Krieg erlebt und Gewalt erfahren. Allein im Bezirk Berlin-Reinickendorf sind derzeit etwa 700 Flüchtlinge an zwei Standorten untergebracht. Überwiegend handelt es sich dabei um Frauen und ihre Kinder. Eine sichere Unterbringung ist sicherlich eine Hilfe, die erlebten Traumata ein Stück weit zu verarbeiten. Für sich allein genommen reicht Essen und ein Dach über dem Kopf aber unserer Meinung nach nicht.
Wir möchten Kinder und Jugendliche dabei helfen, ihre kreativen Fähigkeiten zu entdecken und ihr Selbstbewusstsein stärken. Die Absicht mit der Projektidee ist, dass sich die Flüchtlinge willkommen und miteinbezogen fühlen. Aktiv zu sein und teilzuhaben, erfüllt nicht nur den eintönigen Heimalltag, es ist auch eine Option die hiesige Gesellschaft kennen zu lernen. Kunst bringt verschiedene Menschen einander näher. Kunst braucht keine gemeinsame Sprache. Kunst integriert auch ohne Sprachkompetenzen und kann jedem eine Möglichkeit zum persönlichen Ausdruck geben. Im ersten Durchlauf unseres Projektes „Lichtergalerie“ zeigte sich bereits, dass Kunst in der Lage ist, verschiedene Generationen und kulturelle Hintergründe zusammenzubringen. Die Ergebnisse sprachen für sich. Das bewusst niedrigschwellig gehaltene Angebot lässt Teilnahme wie natürlich erscheinen und öffnet folgend ethnien- und bildungsübergreifend den Weg zu Kunst, Kultur und individueller Ressourcenentdeckung. In sich selbst die gestaltenden und schöpferischen Kräfte zu entdecken, kann heranführen zu einem selbstbestimmenden Wesen, in der eine überwundene Vergangenheit eine neue Zukunft entdeckt wird.
Wir geben Menschen die Möglichkeit, sich sinnvoll zu engagieren, etwas weiterzugeben und den eigenen Horizont zu erweitern. Umgesetzt wird das Projekt an zwei Standorten, die als temporäre Ateliers innerhalb des Flüchtlingsunterkunft im KaBoN und mitten im Kiez in einem Ladenlokal in der Scharnweberstrasse 24 in Berlin eingerichtet werden. Die Türen und Räume sind selbstverständlich auch für die dort lebende Bevölkerung geöffnet, ermöglicht dies doch die weitere Entwicklung eines friedvollen Miteinanders und des unmittelbaren Kontaktes.

Als Schirmherren wurden der Stadtrat für Jugend, Familie und Soziales, Andreas Höhne, und der Schauspieler Benno Fürmann gewonnen. Benno Fürmann setzt sich engagiert dafür ein, dass Flüchtlinge in Deutschland und auf der ganzen Welt mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung bekommen.
Zuletzt aktualisiert am 18. September 2020