Deutschlands größte Spendenplattform

Ich gebe denjenigen eine Stimme, die keine mehr haben

Ein Projekt von HARTZ IV Betroffene e.V.
in Potsdam, Deutschland

Hilfe für Hartz-4-Betroffene; Hartz 4, Sozialgesetze, Hartz-4-betroffene, Recht, Soziales, Job,Verein, SGB 2, Alg 2, Sozialverein, Hilfsorganisation, Hartz IV, Jürgen Weber, ALG II, SGB II, Urteile

J. Weber
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Über das Projekt

Wir als selbst Betroffene, haben eine unabhängige Beratungsstelle gesucht und keine gefunden.
 Somit haben wir uns gedacht, dann Eröffnen wir selber eine unabhängige Beratungsstelle!
 So suchten wir einen Beratungsraum, den wir auch fanden. Durch die ständig veränderte Gesetzgebung und Rechtssprechung sind wir auch gezwungen, uns Fachbücher über die Sozialgesetzgebung und Urteile anzuschaffen. Das alleine führt aber nicht zu einer erfolgreichen Beratung, deswegen schreiben wir auch Widersprüche und Klagen. Wir begleiten auch die Hilfesuchenden zu den Ämtern und Gerichten. Dazu unterhält unser Verein ein Fahrzeug. Dazu kommen noch die Veranstaltung und Vorträge über das SGB II.
 
Um das alles zu finanzieren, reichen unsere Eigenmittel bei Weitem nicht aus. Unsere Anträge zur finanziellen Unterstützung durch die Stadt wurden bis jetzt alle abgelehnt. Daher sind Spenden für unsere Tätigkeiten im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig.
 So konnten wir schon mit unserer fachlichen und sozialen Kompetenz Grundsicherungsberechtigte vom Selbstmord abhalten, Wohnungslos zu werden oder ohne Geld über den Monat zu kommen. Mit am wichtigsten ist auch die soziale Betreuung! Wir geben denjenigen eine Stimme, die keine mehr haben.
 Auch unser Beistand beim Jobcenter hat sich bewehrt, da wir mit den Jobcenter-Mitarbeitern Probleme der Grundsicherungsberechtigten auf eine reine fachliche Ebene stellen.
 So können „Gefühlsausbrüche“ der Grundsicherungsberechtigten gegenüber den Jobcenter-Mitarbeitern verhindert werden.
Wir haben auch eine Mobile Beratungsstelle eingerichtet. So fahren wir bei bedarf auch aufs Land, um dort die Betroffenen zu beraten.
 Auch viele rechtliche Probleme konnten im Vorfeld geklärt und so das Sozialgericht entlastet werden.
 Andere Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es kaum, da unsere Arbeit im Stillen läuft und immer noch das Dogma des faulen ALG-II-Beziehers vorherrscht.