Moskitonetze retten Leben

Ein Hilfsprojekt von „Not-Opfer-Hilfe Bona Fide e.V.“ (K. Boeger) in Mombasa, Kenia

94 % finanziert

K. Boeger (verantwortlich)

K. Boeger
Moskitonetze retten Leben


Malaria ist neben Durchfall, Unterernährung, Masern und Lungenentzündung eine der fünf Haupttodesursachen in Entwicklungsländern. Sie fordert jährlich bis zu zwei Millionen Menschenleben - mehr als Hunger, Aids oder Bürgerkrieg. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jedes Jahr rund 400 Millionen Menschen an Malaria erkranken. Betroffen sind vor allem schwangere Frauen und Kinder. In jenen Gebieten, in denen Malaria ständig vorkommt (den MalariaeEndemiegebieten in Afrika), sterben täglich etwa 3.000 Kinder.

Malaria ist keine Epidemie, die vorübergeht, sondern eine ständige Bedrohung. Zwar erwirbt, wer eine afrikanische Kindheit überlebt, eine gewisse Immunität. Doch manche Insektenschutzmittel, mit denen man die Moskitos einst erfolgreich bekämpfte, sind heute wirkungslos. Und die meisten in Afrika erhältlichen Medikamente wirken aufgrund der Resistenzen, die der Erreger entwickelt hat, nicht mehr ausreichend. Wirksame Kombinationspräparate kosten ein Vielfaches und sind für den größten Teil der afrikanischen Bevölkerung unerschwinglich. Eine Impfung gegen Malaria gibt es nicht.

Was bleibt, ist das altbewährte Moskitonetz, das bei Nacht – die malariaübertragenden Mücken sind nachaktiv – Schutz bietet. Wie erfolgreich diese simple Methode wirkt, zeigt ein Beispiel aus Tansania. In diesem Gebiet konnte dank der schützenden Netze die Kindersterblichkeit bereits um die Hälfte gesenkt werden. Doch oft fehlt sogar für Moskitonetze das Geld.

Um ein einziges Kind zu schützen, sind 10,- Euro schon genug. So viel kostet ein mit Insektiziden imprägniertes Netz.

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Unternehmenspartner:

  • Logo SoftMaker Software GmbH

Ort: Mombasa, Kenia

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