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AWO-Bosnienhilfe: Flucht verhindern, Chancen schaffen - für 15 € /Monat!

Sarajewo, Bosnien und Herzegovina

AWO-Bosnienhilfe: Flucht verhindern, Chancen schaffen - für 15 € /Monat!

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Flucht verhindern - Chancen vor Ort schaffen! Seit über 10 Jahren erfolgreich! Studenten als ehrenamtliche Paten qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt und geben benachteiligten Kindern eine RIESEN-Chance für ein menschenwürdiges Leben!

U. Blatter von AWO GottmadingenNachricht schreiben

Junge Menschen in Bosnien haben kaum eine Berufsperspektive: ca 70 % Jugendarbeitslosigkeit sprechen eine grausame Sprache. Nicht wenige versuchen die Flucht - meist chancenlos. Man hört oft: Flucht soll in den Herkunftsländern bekämpft werden. Genau das tun wir! Und zwar seit über 10 Jahren. Ich möchte Euch ein wenig davon erzählen, wie wir in diesem Land Chancen schaffen. Dieses Projekt begleite ich als Ärztin und Therapeutin von Anfang an, und verbürge mich persönlich dafür, dass jeder einzelne Cent vor Ort ankommt. Von Anfang an wurde unsere Arbeit als gemeinnützig anerkannt und hat auch schon Auszeichnungen erhalten. 

Warum hilft jeder Spenden-Euro doppelt? 
Ganz einfach: Wir helfen Studenten und benachteiligten Kindern gleichzeitig.

Und das geht so: wir bilden ehrenamtliche Mentoren aus (StudentInnen), die so erste Berufserfahrung sammeln und leichter einen Arbeitsplatz finden. Diese Mentoren helfen Kindern in Risikosituationen, die durch dieses Programm ebenfalls einen besseren Start ins Leben bekommen. 

Unsere Mentoren kümmern sich um: Kinder aus schwierigen Familien, Heimkinder (oft Waisenkinder), Kinder, die gezwungen werden auf der Straße zu arbeiten oder zu betteln. Teilweise sind diese Kinder (die jüngsten sind ca. 3 Jahre alt) Opfer von Menschenhandel (O-Ton: "Sie werden zum Betteln vermietet ...")

Solche Mentorate laufen aktuell in 6 Universitätsstädten. Zurzeit sind insgesamt 150 Kind-Student Partnerschaften aktiv. 

Die ehrenamtlich mitarbeitenden Studierenden treffen sich regelmäßig mit dem Kind, das im Kinderheim aufwächst oder ein „Sozialfall“ ist. Die Beziehung zum Studenten gibt dem Kind Raum, sich besser zu entwickeln. Oft verhindern wir so das Abgleiten in kriminelles Verhalten oder in eine Sucht. Wir unterstützen die Freiwilligen, ihre Fähigkeiten als BürgerInnen eines demokratischen Staates zu entwickeln. Viele unserer ehemaligen Ehrenamtlichen arbeiten inzwischen fest angestellt in sozialen Berufen. Bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 70 % in Bosnien ist dies ein wichtiger Begleiteffekt unserer Arbeit! Junge Menschen, die im Land eine Zukunftsperspektive bekommen, denken nicht ans Auswandern, sondern stellen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten dem eigenen Land zur Verfügung.

Warum kostet ein Ehrenamt Geld? Weiterbildung kostet (Referenten arbeiten nicht umsonst!) ebenso wie Ausflüge (Eintrittsgelder, Transportkosten) und Restaurantbesuche (Tischmanieren, sich im öffentlichen Raum bewegen). Wir besuchen Ausstellungen und Museen u.v.a. Außerdem kaufen wir Schreib- und Bastelmaterial und unterstützen den Schulbesuch. Bei Schulungen in puncto Hygiene und Körperpflege fallen Materialkosten an und wir kaufen regelmäßig gesunde Nahrungsmittel, um gemeinsam z.B. Fruchtsalat u. Ä. herzustellen. Nahrungsmittel sind z.B.im Vergleich zu Deutschland teuer! 

Durchschnittlich kostet ein solches Mentorat pro Monat 15 € 

Ausführliche Infos hier: http://www.narkone.org/de/index.php?type=0&id=14

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