Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Beendet Toiletten für 2,6 Milliarden Menschen

Singapore, Singapur

Beendet Toiletten für 2,6 Milliarden Menschen

Fill 100x100 default

2.6 Milliarden Menschen leben ohne Toiletten. Doch als Tabu-Thema findet es nicht die nötige Beachtung und droht als Millenium Development Goal zu scheitern. WTO verfolgt einen marktwirtschaftlichen Ansatz, um das weltweite Sanitätsproblem zu lösen.

World Toilet O. von World Toilet OrganizationNachricht schreiben

Marktbasierter Ansatz zur Realisierung sozialer Ziele
WTO verfolgt eine marktwirtschaftliche Strategie, um den Sanitätssektor maßgeblich zu verändern und das U.N. Millenium Development Ziel (MDG) zu erreichen, demzufolge die Anzahl der Menschen ohne Zugang zu Toiletten bis zum Jahre 2015 halbiert werden soll. Bislang sieht es noch so aus, als wenn 2015 noch immer 2.4 Milliarden Menschen ohne rudimentäre sanitäre Anlagen leben werden.
WTO sieht in den 2.6 Milliarden, die heute ohne Toiletten leben potentielle Kunden. Bis vor kurzem wurden die Menschen am sogenannten „Ende der Pyramide“ (Bottom of the Pyramid, d.h. Menschen, die zwischen 1-2 US$ am Tag verdienen) als Kunden ignoriert. Mittlerweile jedoch interessieren sich immer mehr Unternehmen, ebenso wie Hilfsorganisationen für diese Bevölkerungsgruppe, die zwar wenig individuelle Kaufkraft hat, durch ihre Masse aber als Marktsegment auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten von Interesse ist.
Warum hinkt die sanitäre Versorgung hinter den MDGs hinterher?
Der heutige Sanitärmarkt ist in Folge von schwacher individueller Nachfrage, mangelnden technischen Kapazitäten und fehlenden, ansprechenden Toilettendesigns, die sich für eine Massenproduktion eignen, dysfunktional. Um einen so riesigen Markt effizient zu gestalten, sind Spenden unzulänglich. Stattdessen bedarf es markt-basierter Ansätze, um dem Problem adäquat zu begegnen.
Plan:
WTO strebt den Aufbau einer effizienten, marktwirtschaftlichen Infrastruktur an. Mit Hilfe von Aufklärungskampagnen, kostengünstigen Lösungen und gelungenen Toilettendesign sollen Toiletten zu einem Statussymbol werden, auf das die Besitzer stolz sind. Zugleich möchte WTO einen effizienten Produktzyklus etablieren, in dem die einzelnen Stadien – von der Produktion über den Verrieb bis zur Entsorgung – integriert geregelt sind.
In der ersten Phase zielt die WTO darauf ab, 3 Millionen Menschen, d.h. ca. 500.000 Familien, in Indien und China zu erreichen.
(übersetzt von betterplace)