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Humanitäre und psychologische Hilfe für Geflüchtete im Irak

Erbil, Irak

Humanitäre und psychologische Hilfe für Geflüchtete im Irak

Erbil, Irak

Humanitäre und psychosoziale Hilfe für Binnenvertriebene in Kurdistan, Nordirak. Unter anderem Jesiden, Christen, Muslime, Kurden oder Shabak, die vor dem IS geflüchtet sind und psychologische Betreuung benötigen.

Aylin Koç von Jiyan Foundation for Human Rights | 
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Über das Projekt

Über drei Millionen Menschen mussten ihre Heimat bereits verlassen. Mehr als eine Million fanden im Nordirak Zuflucht. Sie flüchten vor dem so genannten "Islamischen Staat", der im Irak wütet und mit der Eroberung Moduls und Sinjars hunderttausende Menschen vertrieb. Die Möglichkeiten der Unterbringung sind erschöpft, und eine solch große Zahl an Geflüchteten in so kurzer Zeit wäre selbst für ein Land wie Deutschland nur schwer zu stemmen.

In der Vergangenheit haben wir mehrere Hilfsaktionen durchgeführt, bei denen wir Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung und Heizmaterial verteilt sowie medizinische Unterstützung geleistet haben. Hier sind wir insbesondere an die Orte gefahren, die bislang nicht durch Hilfsangebote erreicht wurden. Unter anderem unterstützen wir Menschen in Mosul, jesidische Geflüchtete in der Provinz Duhok oder Geflüchtete im Camp Baharka. Parallel dazu bieten wir medizinische und psychologische Notversorgung durch Ärzt*innen und Psycholog*innen an. Unsere Nothilfe geht auch in diesem Jahr weiter, in der die Umstände durch die Corona-Pandemie die bereits kritischen Region noch stärker belasten.

Viele der Geflüchteten haben bereits vorher Einschüchterung der Terroristen überstanden, mussten die Ermordung eines geliebten Menschen mitansehen oder Angehörige zurücklassen. Frauen erlebten zum Teil sexuelle Gewalt. Diese traumatischen Erfahrungen, der plötzliche Verlust der Heimat, das schwierige Leben im Exil und der stete Austausch von dramatischen Geschichten bedeutet sowohl für Erwachsene als auch für Kinder eine große psychische Belastung. Diese Traumata drohen sich zu verfestigen. Hinzu kommt eine erhöhte Gefahr von häuslicher Gewalt als auch Übergriffen auf Frauen und Kinder. Durch psychologische Betreuung ist es ihnen möglich, ihre Erlebnisse zu verarbeiten, emotionale Entlastung zu finden und eine positive Perspektive zu entwickeln.

Unsere bisherigen Verteilungen sind hier dokumentiert: 
9. August in Erbil: http://jiyan-foundation.org/relief-erbil.html
18. August im Großraum Duhok: http://www.jiyan-foundation.org/duhok-idps.html
18. Oktober in Baharka bei Erbil: http://on.fb.me/10Ij4H8
27. Oktober in Dayrabun (nahe syrischer und türkischer Grenze): http://on.fb.me/1GFkzXG
3. November in Arbat Camp nahe Sulaymaniyah: http://on.fb.me/1Etkl49
8. November in Jarmo nahe Chamchamal: http://on.fb.me/1xcguYi
17. Dezember im Sinjar-Gebirge: http://jiyan-foundation.org/humanitarian-aid-deliveries.html
23. Dezember im Sinjar-Gebirge: http://on.fb.me/17NZZb2
30. Dezember im Sinjar-Gebirge: http://on.fb.me/1DCkUct
2. Januar am Sharaf al-Din Schrein im Sinjar: http://on.fb.me/1FooSI1
Zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2020