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Tierarztbehandlungen

Gunderarth, Deutschland

Tierarztbehandlungen

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Diese Projekt dient der Finanzierung der im Tierschutzverein anfallenden Tierarztkosten, sowohl für Katzen und Hunde in Deutschland als auch in Rumänien und Ungarn.

Katinka S. von Eifeltatzen in Not e.V.Nachricht schreiben

Alle Tiere, die in unsere Obhut kommen, erhalten zuerst eine Eingangsuntersuchung beim 
Tierarzt um den Gesundheitszustand festzustellen. Dazu zählen u.a. auch die Entwurmung und Parasitenbehandlung, Prüfung der Zähne und der Ohren und bei Bedarf auch die Erstellung eines Blutbildes oder Röntgenausnahmen. 
 
Dazu kommen natürlich die Behandlungen erkrankter Pflegetiere, die manchmal – je nach 
Erkrankung - auch recht langwierig sein können.

Wir arbeiten auch eng mit Tierschützern in Rumänien und Ungarn zusammen und reisen 
regelmäßig dorthin, um uns ein Bild des Zustands zu machen und um vor Ort mit anzupacken. Dabei fallen natürlich auch entsprechende Reisekosten an, auch für den 
Transport der Tiere nach Deutschland.
Auch helfen wir dort direkt mit Futterspenden, Medikamenten und Zubehör aus.

Die Notfälle die wir aus Rumänien und Ungarn aufnehmen verursachen allerdings den 
größten Posten der Tierarztkosten, da diese überhaupt nur zu uns kommen, um hier die notwendige tierärztliche Behandlung erhalten zu können. In Rumänien und Ungarn mangelt es leider sehr stark an entsprechender intensivmedizinischer Behandlungs-möglichkeiten und –mittel, sodass manche Tiere dort überhaupt keine Chance zum Überleben hätten, wenn wir uns nicht ihrer annehmen würden. 
So musste z.B. dem kleinen Jagdhundmischling „Pixel“ die Hüfte operiert werden, ein 
Nabelbruch behandelt werden, kastriert werden und nun steht noch die zweite Hüft-OP 
aus. So wie Pixel warten noch viele andere auf ihre Chance durch eine OP hier in Deutschland.

Viele Tiere sind auch traumatisiert durch das was sie dort erleben mussten und durchlitten 
haben! Das Leben eines Tieres zählt in diesen Ländern leider nicht viel. Diese „Trauma-tiere“ sind oft seelisch gebrochen und benötigen sehr viel Zeit damit diese seelischen Wunden wieder heilen können. Zeit aber ist ebenfalls ein kostbares Gut, dass dort in diesen Umständen nicht gegeben ist. 
Daher nehmen wir auch diese Tiere in unsere Obhut, um ihnen hier die nötige Zeit, 
Zuwendung und das Vertrauen wieder geben zu können, dass sie aufgrund ihrer 
Erlebnisse verloren haben.
Diese Traumatiere sind natürlich länger in unserer Obhut und verursachen daher natürlich 
durch die Intensivpflege umfängliche Kosten.

Da diese Pflege aber eben auch so zeitintensiv ist und es daher etwas länger dauert, 
bevor wir das Tier in die Vermittlung geben können, haben wir aktuell leider einen 
Aufnahmestop verhängen müssen!
Wir haben leider nur begrenzten Platz für unsere Schützlinge und begrenzte Kapazitäten, 
die unsere Mitglieder aufbringen können. Um aber jedem Tier die notwendige Behandlung, Pflege und Zuwendung zukommen zu lassen zu können, sahen wir uns leider zu diesem Schritt gezwungen.

Jede erfolgreiche Vermittlung ermöglicht später dem nächsten hilflosen Tier die 
die Möglichkeit ihm die Hilfe zukommen zu lassen, die es braucht und für den Grundstein für den Start in ein neues, besseres Leben.

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