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Beendet Regenbogenbrücke-Regsamkeit für die Sinne&Trauerarbeit für verwaiste Eltern

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psychologisch begleitete Trauer - und Selbsthilfegruppe mit ganzheitlichem Ansatz

Nadine D. von RegenbogenbrückeNachricht schreiben

Eine Schwangerschaft ist meistens verbunden mit großer Freude, Erwartungen und häufig auch mit Angst davor, was auf einen zukommen wird. Der kugelrunde Bauch löst fast in jedem Menschen positive Gefühle aus. Dass eine Schwangerschaft nicht immer zur Geburt eines gesunden Babys führen muss, erleben in Deutschland im Jahr rund 3000 Frauen. Sie müssen ihr Kind still gebären. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein, aber eines haben alle betroffenen Eltern gemeinsam: Die große Leere und Trauer, die sie nach diesem schrecklichen Schicksalsschlag ausfüllt.

Auch ich und zwei weitere Begründerinnen dieses Projektes haben unsere Babys auf diese Art und Weise verloren. Nach einigen Wochen tiefer Trauer und Zurückgezogenheit haben wir festgestellt, dass es sehr hilfreich ist den Weg der Trauer aktiv zu gehen, Rituale durchzuführen und das Geschehene über Gespräche zu verarbeiten.

Wir möchten mit unserer Selbsthilfegruppe einen Raum bieten, der den Eltern dies alles ermöglicht. Wir planen ein Netzwerk aus verschiedenen Angeboten, um ganzheitlich auf die Bedürfnisse der trauernden Eltern und Geschwister eingehen zu können. Die Treffen sollen regelmäßig von einer Psychologin begleitet werden. Anders als in anderen Gruppen stehen nicht ausschließlich Gespräche im Vordergrund, sondern wir möchten versuchen ein individuelles Ventil für die Trauer des Einzelnen zu finden. Dies soll über Kreativangebote (z.B. Zeichnen, Basteln, Tonarbeiten etc.) und Körper- und Entspannungsübungen (z.B. Entspannung nach Jacobson, Yoga, Klangschalentherapie, Rejki) geschehen.
Die Treffen sollen 14-tägig in den Räumen der Beratungsstelle "StadtRand" in Moabit stattfinden, wobei jedes zweite Treffen durch wechselnde Aktionen begleitet wird.

Unser Fernziel und absoluter Traum ist es ein Geburtshaus für stille Geburten eröffnen zu können, damit Frauen und Eltern in dieser schwierigen Situation bestmöglich aufgehoben sind und nicht im hektischen Klinikalltag untergehen. Wir wünschen uns ein engmaschiges Netz, das trauernde Eltern auffängt und sie professionell und langfristig begleitet.

Da wir dieses Projekt ehrenamtlich ins Leben rufen, streben wir eine Finanzierung über Spenden und Sponsoren an.

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