Notruf Indonesien: Erdbebenopfer brauchen Hilfe

Ein Hilfsprojekt von „CARE Deutschland-Luxemburg e.V.“ (S. Nicolai) in Sumatra, Indonesien

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

S. Nicolai (verantwortlich), verfasst vor 10 Monaten

S. Nicolai

Wasser: lebensnotwendig und lebensbedrohlich zugleich - CARE hilft in Haiti, Tschechien und Deutschland

Liebe betterplace-Spender,

heute möchte ich Ihnen einen persönlichen Brief unseres Vorstand weiterleiten:

+++
Liebe Unterstützer,

während in Haiti drei Jahre nach dem Erdbeben der Wiederaufbau vorangetrieben wird, stehen heute zeitgleich in Deutschland viele Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz.

Wasser, wo zuvor Häuser standen, Schlauchboote, wo zuvor Autos fuhren. Ebenso wie die Familien in Haiti, werden auch die Familien hier in unserem Land teilweise Jahre benötigen, um sich wieder aufzubauen, was die Katastrophe ihnen genommen hat.

In manchen Gebieten stehen Häuser bis zum Dach unter Wasser, Straßen, Kindergärten und öffentliche Einrichtungen sind in dem braunen Schlamm versunken. Ganze Ortschaften wurden überspült.

Egal ob in Haiti oder in Deutschland – bei Katastrophen hilft CARE: Alle Kräfte mit den Partnern werden gebündelt, damit die Hilfe schnell bei den Betroffenen ankommt.

Bitte helfen Sie den Familien, diese schwere Zeit durchzustehen. Lassen Sie die Menschen in den überschwemmten Gebieten durch Ihre Solidarität spüren, dass es nach der Flut wieder aufwärts gehen wird.

Mit großem Dank für jede Hilfe,
Ihr
Stefan Ewers
Vorstand CARE

+++

P.S.: Wir sind überwältigt von der großen Spendenbereitschaft in den letzten Stunden. Wir haben nun Bedarfe nachgelegt und Sie können unter http://www.betterplace.org/de/projects/13597-care-hochwasserhilfe-deutschland-grenzregionen wieder spenden.
50€ finanzieren zum Beispiel ein Reinigungsset mit: 1 Schaufel, 1 Besen, 2 Eimer, 2 Schwämme, 1 Handbürste, 1 Paar Handschuhe und Waschlappen



S. Nicolai (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

S. Nicolai

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

Liebe Unterstützer bei betterplace,

vielen Dank, dass Sie CARE im vergangenen Jahr unterstützt haben. Mit unserem selbstgesungenen Weihnachtslied möchten wir uns persönlich bei Ihnen bedanken und Ihnen in diesem Jahr einen ganz besonderen und gutgelaunten Weihnachtsgruß senden.

In unseren Kisten zu Hause fanden wir noch einige nette Weihnachts-Deko-Artikel für unser Video und hatten damit sehr viel Spaß beim Aufnehmen unseres Weihnachts-Songs. Wir wünschen Ihnen ebensoviel Freude mit Ihren Lieben über die Feiertage und natürlich auch im kommenden Jahr.

Und jetzt: O Tannenbaum - textstark und stimmgewaltig präsentiert von CARE-Mitarbeitern und dem Weihnachtsmann.

"Twawatakieni sherehe yenye fanaka." Das war Kiswahili und heißt: Wir wünschen ein schönes Fest.

Ihr CARE-Team

PS: Schon gesehen: Im CARE-Adventskalender gibt es jeden Tag einen tollen Gewinn: http://www.care.de/adventskalender

 


S. Nicolai (verantwortlich), verfasst vor mehr als einem Jahr

S. Nicolai

Dr. Norbert Blüm: Ich unterstütze CARE, weil ich etwas von der Hilfe, die ich nach dem Krieg erleben durfte, weitergeben möchte.

Liebe Unterstützer bei betterplace,

 

in diesen Tag geht ein persönlicher Brief von CARE-Ehrenmitglied Norbert Blüm an deutsche Haushalte, dessen Inhalt mich sehr beeindruckt hat:

 

++++++++++++++++++

 

Liebe Leser,

 

ein CARE-Paket! ... Für mich als Elfjährigen war das braune Paket aus den USA im eisigen Nachkriegswinter 1946 eine Riesenüberraschung. Was hatten wir gehungert! Wenn ich jetzt daran denke, spüre ich sofort wieder das nagende Gefühl, den dumpfen Schmerz, und die Erinnerungen an die Phantasien von Truthähnen und dampfenden Kartoffeln überwältigen mich.

 

Stattdessen kochte meine Mutter aus Eichelmehl und Kleie eine kaum genießbare Suppe. Denn die Zuteilungen der Lebensmittelkarten reichten vorn und hinten nicht. Mein Patenonkel Wastl half mir, auf den Trümmern eines Luftschutzbunkers einen kleinen Gemüsegarten anzulegen. Fortan bereicherten Zwiebeln und etwas Kohl unsere kargen Mahlzeiten.

 

Und dann – mitten im Hungerwinter - war da plötzlich dieses CARE-Paket. Den Inhalt sehe und schmecke ich heute noch: Erdnussbutter. Milchpulver. Kakao - ein Getränk, das ich bis dahin überhaupt nicht kannte. Und das Beste von allem, eine Tafel Schokolade. Sie wurde planvoll bewirtschaftet, und nur in festlichen Stunden gab es für jeden ein kleines Stück.

 

Das CARE-Paket hatte uns ein entfernter Verwandter meiner Mutter geschickt, der in den Dreißiger Jahren ausgewandert war. Nie hatte er einen von uns persönlich kennengelernt. Doch in der Stunde der Not hatte er sich an uns erinnert!

 

Seither verbindet sich der Name CARE in meiner Erinnerung immer mit einem Gefühl, das man sonst nur an Weihnachten hat. Ohne viele Worte lehrte mich das CARE-Paket, dass es anderswo gute Menschen gibt, die sich ohne Vorbehalte um ihnen völlig unbekannte Mitmenschen kümmern.

 

So war CARE für mich nicht nur ein „Überlebensmittel“, sondern auch eine Botschaft von einer freundlicheren Welt. Und ist es bis heute.

 

Denn das CARE-Paket lebt weiter: Wenn in Haiti die Erde bebt, Pakistan überflutet wird oder in der Sahelzone wieder einmal der Regen ausbleibt, setzt CARE Helfer, Flugzeuge und LKWs in Marsch, die lebenswichtige Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter zu den Opfern der Katastrophe bringen.

 

Wie bei uns damals nach dem Krieg sind es fast immer die Mütter, die sich am meisten aufopfern für die Familie. Wie derzeit in der Sahelzone: Nach monatelanger Dürre erleben die Menschen dort jetzt den „grünen Hunger“. Auf den Feldern wächst die nächste Ernte heran, aber die Vorräte sind längst aufgezehrt. Mehr als 1.000.000 Kinder sind lebensbedrohlich unterernährt.

 

„Wenn meine Kinder vor Hunger weinen, spiele ich ein wenig mit ihnen. Dann vergessen sie für kurze Zeit das nagende Hungergefühl“, berichtet Makabahar Abdoulai aus dem Tschad.

 

CARE hat bereits 44.000 Familien mit Nahrung, Viehfutter, finanziellen Beihilfen und Trinkwasser untestützt. Doch mittlerweile bedroht die Nahrungsknappheit 18 Millionen Menschen.

 

All das schreibe ich Ihnen, weil jeder etwas tun kann gegen den Hunger. Es braucht nur 75 Cent am Tag, Unterernährung bei einem Kleinkind zu verhindern. Aber 60 Euro, das Leben eines bereits schwer unterernährten Kindes zu retten. Bitte spenden Sie dem Hilfswerk, das vor 60 Jahren die CARE-Pakete nach Deutschland brachte.

 

Mit herzlichem Dank für Ihre Unterstützung,

 

Dr. Norbert Blüm

 

Ehrenmitglied

 

PS In Nepal habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie klug CARE vorgeht: CARE leitet die Bauern an, Bewässerungssysteme zu bauen, die die landwirtschaftlich nutzbare Fläche vergrößern. Steine, Sand und ihre Arbeitskraft müssen die Dorfbewohner selbst einbringen. Gute Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert noch genau wie damals, als Onkel Wastl mir half, den Gemüsegarten anzulegen: einfach, zum Mitmachen anspornend und ohne viel Bürokratie.

 

++++++++++++++++++

 

Bitte schnüren auch Sie ein Paket der Hoffnung - mit Ihrer Spende. Alle CARE-Projekte bei betterplace finden Sie unter: https://www.betterplace.org/de/organisations/care