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Finanziert Verbesserung der Wasserversorgung für Nomadenfamilien - Erkundung

Im Tafraout Tal in Marokko ist die Wasserversorgung von Halbnomaden nicht mehr gegeben. Ingenieure ohne Grenzen e.V. untersucht mögliche Technologien für nachhaltige Wassergewinnung wie Brunnen, Falladsche, Nebelfänger, Zisternen, Sandstoragedämme.

Carolin D. von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

Im Tafraout Tal (Süd-Ost Marokko) leben ca. 30 Familien in traditioneller halbnomadischer Lebensweise entlang eines ehemaligen Flusslaufs. Ihr Wohngebiet erstreckt sich über 30 Kilometer, auf dem sie Viehzucht und Ackerbau betreiben.
Momentan gibt es ca. 40 Brunnen, die zwischen 20 und 60 Meter tief sind. Nach Aussage der Bewohner fließt das Wasser mittlerweile in einem unterirdischen Fluss. Früher soll dort noch oberirdisch Wasser geflossen sein. Aufgrund des Wassermangels sind bereits einzelne Familien fortgezogen, andere erwägen ebenfalls das Tal zu verlassen. Will man die Brunnen vertiefen, muss man teilweise sehr harte Gesteinsschichten durchbohren und ein Antreffen des Wasserleiters ist nicht überall absehbar.

Ingenieure ohne Grenzen e.V. wurde um technische Unterstützung gebeten, um die Wasserversorgung der Nomadenfamilien wieder sicherzustellen. Das Gesamtprojektziel ist der Aufbau einer nachhaltigen Wasserversorgung, die den Familien erlaubt ihre halbnomadische Lebensweise beizubehalten. Außerdem stellt die Wissensvermittlung an die lokale Bevölkerung zu verschiedenen Möglichkeiten der Wassergewinnung und effizienten Nutzung, sowie der technischen Umsetzung unter den Gegebenheiten vor Ort einen zentrale Zielsetzung dar.

Als ersten Schritt führt Ingenieure ohne Grenzen e.V. eine Erkundungsreise durch. Hierbei sollen die Umsetzbarkeit verschiedener Technologien, sowie die Verbesserung der Situation durch nicht–technische Lösungen zur Wassergewinnung untersucht werden. Zudem wird die Effizienz des Wasserverbrauchs vor Ort erkundet und die Situation in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung abgestimmt. Darüber hinaus soll der persönliche Kontakt zu den lokalen Projektpartnern vertieft werden.

Im Rahmen der technischen Lösungsansätze wird während der Erkundung die Anwendbarkeit von fünf Technologien, die einzeln oder in Kombination zur nachhaltigen Wasserbereitstellung genutzt werden können, untersucht. Dabei handelt es sich um Grundwasserbrunnen, Falladsche, Grundwasserstaudämme bzw. Sandstorage-Dämme, Nebelfänger und Zisternen.

In Zusammenarbeit mit dem von den Nomadenfamilien gegründeten Verein, 'Association Akbar for Development and Culture Sustainable', werden somit die Rahmenbedingungen für eine Verbesserung der Wasserversorgung vor Ort erkundet.

Projektkürzel: MAR-IOG02