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Bindungsräume - Kinderfreundliche Besuchsräume im Kölner Gefängnis

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Bindungsräume - Partizipatives Kunstprojekt der Alanus Hochschule auf Initiative der BAG-S mit Morning Tears Deutschland, Children for a better World und SKM und SKF - gemeinsam für kinderfreundliche Besuchsräume in der JVA Köln

U. Germer von Morning Tears Deutschland e.V.Nachricht schreiben

Bindungsräume ist ein Partizipatives Kunstprojekt der Alanus Hochschule auf Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe, zusammen mit Morning Tears Deutschland, Children for a better World und SKM/SKF Köln. Gemeinsam schaffen wir kinderfreundliche Besuchsräume in der JVA Köln.

Kinder sind unschuldig - und die Leidtragenden, wenn Papa oder Mama ins Gefängnis müssen. Regelmäßige Besuche im Gefängnis sind wichtig, um die Bindung zu den Eltern nicht zu verlieren. Aber diese Besuche fühlen sich oft schwer an, ungemütlich, traurig. Die Kinder und auch die Eltern fühlen sich oft sehr unwohl in dieser Situation. Und kalte Behördenräume verstärken dieses Gefühl noch. Dagegen wollen wir etwas tun.

Das Projekt Bindungsräume schafft Räume, in denen eine Bindung möglich ist, man sich wohlfühlen kann und der Besuch im Gefängnis zum Erfolg für die ganze Familie wird.
Dazu ändern wir die Atmosphäre bereits von Anfang an:

Die Straßenbahnstation: Vermittlung zwischen Innen und Außen - in der Kunsttherapie der JVA entstehen Bildmotive, handelnd von Träumen, Wünschen und Ängsten. Dort soll das Innere in den Außenbereich der JVA getragen werden.

Die Kontrollschleuse: Kontrolle muss sein, aber fühlt sich meist nicht gut an für die Kinder. In der JVA-eigenen Näherei werden neue Gardinen für die Kontrollschleuse genäht und anschließend ebenfalls mit Bildmotiven der Insassen bedruckt werden.

Spezielles Leitsystem „Buddy“ für Kinder: Um Kindern das Gefühl von Orientierung zu geben, werden sie während des Besuchs von „Elli“ durch die Flure der JVA begleitet, auf ihrem Weg zum Besuchsraum, zu Papa. Ein Buch und ein Kuscheltier-Bär begleiten sie auf diesem Weg, das nimmt ihnen die Ängste und hilft ihnen, sich sicher zu fühlen.

Der große Warteraum: Insbesondere den jugendlichen Besuchern soll hier Hilfe angeboten und das Gefühl vermittelt werden, dass sie nicht alleine sind mit ihrer Problembewältigung.
Jugendsprache sprechen: Um Interesse bei Jugendlichen zu wecken, wird der Raum mit Graffitis und Stencils gestaltet. Die Motive nehmen Bezug auf den urbanen Raum Köln als Standort der JVA.

Die Besuchsräume: Ein Gefühl von Natur hereinbringen. Die innere Phantasie anregen und das "Draussen" mit nach "Drinnen" bringen. Räume optisch vergrößern und angenehme Lichtatmosphäre schaffen. Das schafft Entspannung und eine friedliche Gesprächsatmosphäre.

Der Langzeitbesuchsraum für die Familie: Durch Anbieten von robustem und therapeutischem Spielmaterial soll ein nachhaltiges Spielangebot geschaffen werden. Integrierte Tafelfarbe an Wänden und auf Tischen, sowie Magnetwände, sollen die Kommunikation innerhalb der Familie fördern, das Spiel zwischen Kind und Inhaftiertem erleichtern und insgesamt Fläche für kreatives Tun schaffen.

Das alles schafft Bindung und Raum füreinander. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, dann wird gemeinsam Realität aus unseren Ideen.

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