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Naturschutzprojekt an Grundschulen in Benin

an vielen Orten, Benin

Naturschutzprojekt an Grundschulen in Benin

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Mit dem Brachlandprojekt in Benin werden Kinder und Erwachsene zum Natur- und Umweltschutz herangeführt. Respekt für die Natur und Mitmenschen wird gefördert. Berührungsängste zwischen den ethnischen Gruppen werden aufgehoben.

A. Sücker von WEMA-HOME e.V.Nachricht schreiben

Brachlandprojekt (Jardin sacré) .
Schon 2001 ging WEMA HOME eine Projektpartnerschaft mit dem Kinder- und Jugend-Projekt „Roots & Shoots“ der Verhaltensforscherin und UN-Friedensbotschafterin Dr. Jane Goodall ein. Sie arbeitet viel mit Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt. Bénin ging es in den letzten Jahrzehnten aufgrund der großen Armut, Bevölkerungswachstum, wirtschaftlicher Schwäche und beschränkten Ressourcen an die Substanz. Das einst grün strahlende Land wurde erheblich abgeholzt. Die Sahelzone breitet sich immer weiter aus.
Es stellt sich die Frage, was zu tun ist, um diesen Zustand zu ändern. Unsere Überlegung war, gerade jungen Menschen das Bewusstsein zu vermitteln, wie wichtig Renaturierung für alles Leben im Land ist.
So starteten wir das Brachlandprojekt, die Jardins sacrés.
Kindern wird die Verantwortung für ein Stück brach liegendes Land gegeben. Sie schützen ihren Jardin sacré vor „Eindringlingen“ wie Ziegen, Buschfeuer oder anderem, was ihren „heiligen“ Arealen Schaden zufügen könnte. So wird dem Land die Chance gegeben, sich mit ein wenig Hilfe selbst zu regenerieren.
Es geht darum, Kindern Respekt und Bewunderung vor allen Mitgeschöpfen durch eigenes, bewusstes Erleben und Handeln zu vermitteln. So erfahren die Schüler, dass sie auch mit kleinen Dingen etwas ändern können.
Jungen Menschen wird das Bewusstsein vermittelt, wie umfassend Renaturierung als Nutzen für alles Leben im Land ist, nach dem Motto „wir sind ein Teil des Ganzen“.

Durch die Erweiterung des Brachlandprojektes wird ein dichtes Netz von renaturiertem und geschütztem Land aufgebaut, welches zur Biodiversität Benins erheblich beitragen kann. Endemische Tier- und Pflanzenarten können sich wieder ansiedeln. Durch die Vernetzung einzelner fragmentierter Gebiete wird ebenfalls ein natürlicher Austausch zwischen Populationen ermöglicht. Aber nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt profitieren davon. Ein gesundes Ökosystem wirkt sich ebenfalls auf die Lebensqualität der Bevölkerung aus (z.B. Rückkehr von Medizinal-Pflanzen).

Ein Projekt, das so klein anfing und dann doch schnell seine „Wurzeln“ im Land schlagen konnte, benötigt natürlich auch Betreuung vor Ort. Schüler, aber auch Lehrer werden geschult, wie sie ihre Jardins sacrés anlegen und Spannendes über die natürlichen Vorgänge in der Natur lernen können.

Bereits 102 Schulen sind an dem Projekt beteiligt und 50 weitere stehen auf der Warteliste. Das freut uns besonders, denn unser Ziel ist es, das Netz von geschützten Arealen um ein Vielfaches zu erweitern.

Die Größe der jardins sacrés variiert von einem bis fünf Hektar.
Pro Schule muss man mit einem Betrag von 450 bis 2250 € rechnen.

Deshalb bitten wir an dieser Stelle um eure Hilfe, damit das Land wieder grün wird und die Menschen eine bessere Lebensqualität erhalten.

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten