Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Schlossplatz Varel

Fill 100x100 default

Vareler Schloßplatz - Wer weiß schon, dass Varel ein Schloss hatte? Die Ausgrabungsfunde auf dem Schloßplatz sollen erhalten und für Bürger und Besucher präsentiert werden!

J. Janssen von Heimatverein Varel e.V.Nachricht schreiben

Während der Baumaßnahmen zur Neugestaltung des Schlossplatzes wurden vor wenigen Wochen Reste der Grundmauern des Vareler Schlosses und des Marstalles freigelegt. Vielen Varelern und auch Besuchern ist nicht bekannt, dass in Varel bis 1871 ein Schloss stand. Vor Ort ist von dem Schloss nichts mehr zu sehen oder zu entdecken. Einzig die "Schlosskirche", der "Schlossplatz" und die "Schlossstraße" geben einen Hinweis auf das Schloss.

Das archäologische Landesamt für Denkmalpflege hat die Funde ausgemessen und fotografiert. Es sieht in denkmalrechtlicher Hinsicht keine Notwendigkeit die Funde zu erhalten. Die gefundenen Grundmauern würden durch den weiteren Baufortschritt z.T. wieder mit Sand verfüllt und übergepflastert werden, bzw. müssten auf Grund der Lage direkt an der Oberfläche beseitigt werden.
Eine private Gruppe von Vareler Bürgern ( Kersten Bepler, Bert Diekmann, Johann Boner, Ralf Splettstösser, Reinhart Holz, Jörg Wilke und Jan Janssen) möchten in Zusammenarbeit mit dem "Heimatverein Varel e.V." die Funde erhalten und sichtbar machen. In enger Absprache der Stadt Varel wurde ein Konzept erarbeitet um soviel wie möglich von den Funden zu erhalten und für Bürger und Besucher sichtbar zumachen.

Das Konzept beeinhaltet folgende wesentliche Punkte:

1. Der Verlauf der Grundmauern des Schlosses und des Marstalles sollen auf dem Pflaster des Schlossplatzes sichtbar werden durch das Einlassen eines ca. 30 cm breiten Streifens von alten Steinen (z.B. alte Klinker oder Kopfsteinpflaster).

2. Die Grundmauern des Marstalls werden im Bestand gesichert und mit Sand verfüllt.

3. Die Grundmauern des Schlosses sollen weitgehend in der Substanz erhalten bleiben, indem man sie konserviert und mit roten Backsteinen im alten Klosterformat auf Platzniveau aufmauert. An zwei Stellen am Rande des Platzes zur Mühlenstrasse soll die Grundmauer auf einer Länge von ca. 50-80 cm auf ca. 40 cm über Oberfläche des neuen Pflasters nachgeahmt werden. Angrenzend zum Transformatorenkasten soll die Mauer in Originalstärke mit alten Backsteinen und Feldsteinen auf ca. 1,50 m entstehen.

4. Die bei den Bauarbeiten gesicherte Blattmaske (Schreckkopf) soll in eine Steele (z.B. aus Metall) integriert und im Bereich des Fundortes ausgestellt werden.

5. Ein Metallgussmodell des Schlossplatzes mit Schloss und Schlosskirche zeigt das alte Ensemble. Standort: zwischen den Linden nähe des Klettergerüstes

6. Informationstafeln im Bereich des Transformatorenkastens und der Mauer erklären die Funde und zeigen die Schlossgeschichte.
Die Kosten für die Maßnahmen belaufen sich geschätzt auf ca. 50.000 €, die über Spenden aufgebracht werden sollen. Die Maßnahmen laufen als Projekt des Heimatvereins Varel, so dass Spendenquittungen ausgestellt werden können.

Es besteht jetzt die einmalige Gelegenheit Varels Schlossgeschichte sichtbar zu machen.
Helfen Sie mit und spenden Sie! Spendenquittungen werden durch den Heimatverein Varel ausgestellt.

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten