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Helfen Sie den Menschenrechtsaktivisten aus der Ostukraine!

Kiew, Ukraine

Helfen Sie den Menschenrechtsaktivisten aus der Ostukraine!

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Der DRA unterstützt die ukrainische NGO "Postup" bei Ihrer gegenwärtigen Krisen-Arbeit in Kiev: Ein SOS-Telefon zur Organisation von Hilfe für Flüchtlinge aus Lugansk sowie die Berichterstattung über Menschrechtsverletzungen in der Ostukraine.

M. Slesazeck von Deutsch-Russischer Austausch e.V.Nachricht schreiben

Die Zahl der Binnenflüchtlinge aus der Ostukraine nimmt immer weiter zu: Mittlerweile spricht die UN von 100.000 Flüchtlingen, die mindestens zeitweilig ihre Heimat und Bleibe verloren haben, und vor Gewalt, Verschleppungen und Folter durch die Separatisten in andere Gebiete der Ukraine geflohen sind. Auch das Menschenrechtszentrum „Postup", ein Projektpartner des Deutsch-Russischen Austauschs, stammt aus Luhansk und wurde als einer der Mitorganisatoren des Euromaidan vor Ort von den Separatisten gezielt verfolgt und zur Flucht gezwungen.

„Postup" ist vor mehr als 15 Jahren aus einer Gruppe von Menschen hervorgegangen, die sich in Luhansk für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzten und hat seitdem aktiv die dortige Zivilgesellschaft mit aufgebaut. In den letzten Jahren hat sich „Postup“ zudem zu einer Menschenrechtsorganisation von überregionaler Bedeutung entwickelt, deren Arbeitsschwerpunkte Kinderrechte, Menschenrechtsbildung und Menschenrechts-Monitoring sind (s. http://postup.lg.ua/).

Seit der Erstürmung und Besetzung der Luhansker Gebietsverwaltung und weiterer Gebäude am 29.04.2014 durch separatistische Kräfte hat sich die Sicherheitslage in Luhansk dramatisch verschlechtert: Pro-ukrainische Aktivisten werden in ihren Wohnungen aufgespürt, auf offener Straße verprügelt oder als Geiseln verschleppt und misshandelt. Angesichts dieser massiven Bedrohungen haben fast alle Menschenrechtsaktivisten, darunter auch die Mitarbeiter von "Postup", die Stadt vorübergehend verlassen und sind an sichere Orte geflüchtet, v.a. nach Kiev.

"Postup" betreibt dort nun in einem kleinen, spartanisch eingerichteten Büro u.a. ein SOS-Telefon (http://vostok-sos.org), über das sie konkrete, praktische Unterstützung für Menschen, die aus der Ostukraine fliehen müssen, organisieren: "Postup" hilft bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, organisiert rechtliche Unterstützung für die Opfer von Gewaltverbrechen und Misshandlungen und kümmert sich um die psychologische und medizinische Versorgung der Flüchtlinge.
Außerdem berichtet "Postup" über die aktuelle Situation im Luhansker Gebiet und informiert die Öffentlichkeit über dort stattfindende Menschenrechtsverletzungen, wie z.B. die anhaltende Verschleppung von Journalisten und Aktivisten (http://informator.lg.ua).

Bis zur Besetzung der Lugansker Gebietsverwaltung hat "Postup" sich und seine Arbeit über projektgebundene Fördermittel finanziert. Dies ist gegenwärtig auf Grund der dramatischen Situation in Luhansk, der dortigen gezielten Verfolgung von Menschenrechtsaktivisten durch die Separatisten und der zusätzlichen, dringend nötigen Flüchtlings- und Informationsarbeit nicht möglich.
Zum Aufbau ihres neuen Büros in Kiev und dem weiteren Betreiben des SOS-Telefons für Flüchtlinge aus dem Luhansker Gebiet ist „Postup“ daher auf unsere und Deine Hilfe angewiesen!

Bitte unterstütze die Arbeit von "Postup" und stärke die ukainische Zivilgesellschaft mit einer Spende!

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