Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Sport treiben, im Leben siegen!

Fill 100x100 original knh logo rgb pos

Im Land der WM 2014 kann Sport helfen, das Leben der Kinder in den Armenvierteln der Städte zu verbessern. Wir unterstützen das Projekt „Promundo“ in Rio de Janeiro. Sport wird als zentrales Mittel gegen Gewalt eingesetzt. Jetzt Spenden!!!

Ina S. von Kindernothilfe e.V.Nachricht schreiben

Spannende Spiele, spektakuläre Torszenen und jubelnde Zuschauer prägen das Bild der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Doch wie sieht die Situation außerhalb der großen, bunten Stadien aus, in den Favelas, den Armenvierteln der Städte? Auch dort kann Sport Menschen glücklich machen und das Leben von Kindern grundlegend verbessern.

Wir unterstützen das neue Projekt unseres lokalen Partners „Promundo“, das in drei Favelas von Rio de Janeiro umgesetzt wird. Sport wird als zentrales Mittel gegen die grassierende Gewalt genutzt.


Neun von zehn brasilianischen Jugendlichen gaben in einer Studie an, dass sie in ihrer Beziehung schon Gewalt erlebt haben. Traditionelle Rollenbilder sorgen dafür, dass Männer nach wie vor meist über Sex und Verhütung entscheiden. So kommt es, dass schon Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren Kinder bekommen. Noch häufiger sind junge Mütter zwischen 15 und 19 Jahren. Zu früh aus der eigenen Kindheit hinauskatapultiert, haben viele dieser Mädchen kaum mehr als die Grundschule abgeschlossen.Keine Bildung, keine Zukunft! Ein Drittel der Jugendlichen bis 16 Jahre in Rio de Janeiro hat nicht einmal 8 Schulklassen. Die frühen Schulabbrecher haben kaum Chancen auf einen Arbeitsplatz. Und sie haben wenig Zugang zu Informationen, die ihr Leben ändern könnten: Wie halte ich mich gesund? Wie kann ich meine Wünsche anders durchsetzen als mit Gewalt? Wie kann ich etwas aus meinem Leben machen?

„Sport treiben, im Leben siegen!“ So heißt das gut durchdachte Projekt, das 260 Mädchen und Jungen aus den Favelas von Rio eine Perspektive gibt.Sportkurse: Fußball, Volleyball, Basketball oder der brasilianische Kampftanz Capoeira: In Sportkursen und Turnieren bauen die Teilnehmer Aggressionen ab, üben Fairplay, erleben Gemeinschaft im Team, lernen, ihrem sportlichen Gegner respektvoll gegenüberzutreten. Und zeigen schließlich, nicht nur beim Sport, der Gewalt die Rote Karte! Über die Sportkurse öffnen sich die Jugendlichen dann auch für die anderen Anliegen des Projekts: Aufklärung und Bildung. Aufklärung: Eine Krankenschwester ist bei Sportverletzungen zur Stelle, klärt die Mädchen und Jungen aber auch über Ernährung, Hygiene, Körperpflege, Alkohol und Drogen auf.

In einem geschützten Rahmen befassen sich die Kinder und Jugendlichen außerdem in Workshops mit Sexualität, Verhütung, Pubertät und Partnerschaft. Mädchen und Jungen hinterfragen Rollenbilder, sprechen über sexuelle Gewalt. Sie erarbeiten sich die Erkenntnis, dass jeder das Recht hat, Nein zu sagen. Auf sich selbst zu achten ist der erste Schritt. Die Wünsche anderer zu achten ist der zweite Schritt. Auch die Eltern werden einbezogen, u.a. mit Fortbildungen zu Erziehungsfragen.Bildung: Nachhilfeunterricht, Leseförderung und Konzentrationsübungen. Diese Projekt-Bausteine ebnen Wege aus der Armut.

Die Kinder spüren ihre Talente, Interessen und Berufsziele auf. All das mehrt ihr Selbstbewusstsein und ihre Lebenschancen. Helfen Sie mit!!

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten