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Jugend hackt Weltraum-Mission unterstützen

Florian Bußmann
Florian Bußmann schrieb am 22.09.2026

Liebe Freund*innen von Jugend hackt,

es wird ein besonderer Herbst. Am 17. Oktober starten wir mit dem Jugend hackt Congress Berlin 2026. Ob Regeln, Code, Gewohnheiten oder die Dinge, die uns umgeben – wir nehmen sie auseinander und setzen sie neu zusammen. So verstehen wir, wie sie funktionieren. Das ist Hacking für uns.



Wir schauen uns an, wie Paywalls, Social Media und AI unsere Beziehungen beeinflussen und wie Überwachung und Produktdesign mit unserem Vertrauen spielen. Mit Open Source, Hacking und Solidarität machen wir gemeinsam die Welt für alle ein Stückchen besser.

→ Für Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren.

→ Hier anmelden
→ Hier geht's zum Programm



Jugend hackt Weltraum-Mission braucht Support
Unser Projekt BitFlip ist bei der MAPHEUS®-17-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit an Bord. MAPHEUS® ist ein Forschungsprogramm für Material- und Lebenswissenschaften sowie Technologieerprobung in Schwerelosigkeit. Jedes Jahr wird eine Rakete bis in 300 km Höhe geschossen und bietet etwa sechs Minuten Zeit für Experimente.

Das Projekt ist im Rahmen des Berliner Hackathons im Herbst 2025 entstanden: Helena (17), Theodora (18), Mikka (14), Jona (19), Justus (14), Ilias (14), Jim (15), und Maya (15).

Die Reise nach Kiruna, Schweden für Helena (17), Projektleiterin von Bitflip, und Begleitung kostet 3.000 €.
Das sind Fahrt, Unterkunft und Verpflegung. Kosten, die von keiner Förderung getragen werden.

Was sind  aber eigentlich BitFlips?
Ein Bit im Speicher kippt spontan von 0 auf 1 – oder umgekehrt. Kein Programm hat es ausgelöst. Die Ursache: Kosmische Strahlung erzeugt Teilchen mit hoher Energie. Durchquert eines davon einen Speicherchip, setzt es dort Ladungsträger frei. Genug davon lassen den gespeicherten Wert kippen.

Fachbegriff: Single Event Upset. Die Hardware bleibt heil – nur der Inhalt war falsch.
Je höher, desto häufiger: Auf 10 km Höhe trifft mehr als hundertmal so viel Strahlung ein wie am Boden.

Gemessen werden soll die Häufigkeit dieser Bitflips – verursacht durch kosmische Strahlung. Zusätzlich sammeln Sensoren weitere Daten, zum Beispiel zur Temperatur, um mögliche Zusammenhänge zu untersuchen.

Herzliche Grüße,
Florian von Jugend hackt








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