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Jamel rockt den Förster 2014 + 2015 - Rockmusik für Demokratie und Toleranz

Jamel, Deutschland

Jamel rockt den Förster 2014 + 2015 - Rockmusik für Demokratie und Toleranz

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Das Musikfestival „Jamel rockt den Förster“ wird seit 2007 ehrenamtlich von Birgit und Horst Lohmeyer organisiert. Unter dem Motto „Rockmusik für Demokratie und Toleranz“ positionieren sich am 28.-29. August Musiker und Gäste gegen Rechtsextremismus.

B. Lohmeyer von Grünes Forum Selbstverwaltung Förderverein e. V.Nachricht schreiben

Mit Rockmusik gegen rechtes Gedankengut
Das Mecklenburgische Dorf Jamel ist von Neonazis gezielt als „nationalsozialistisches Musterdorf“ besiedelt worden. Das Festival bedeutet seit acht Jahren Gegenwehr gegen diese Vereinnahmung und soll den Nazis demonstrieren, dass ihnen „demokratischer Gegenwind“ entgegen bläst. »Jamel rockt den Förster« soll auch 2015, im 9. Jahr, als Flaggschiff des bürgerschaftlichen Engagements gegen Rechtsextremismus fungieren. Denn langfristige Strategien sind nötig, um dem menschenfeindlichen Agieren der Neonazis entgegenzuwirken.

Kreative Zivilcourage
Wir, Birgit und Horst Lohmeyer, bewohnen seit 2004 den ehemaligen Forsthof in Jamel und sind die einzigen Dorfbewohner, die sich offen gegen die menschenfeindliche Ideologie unserer Nachbarn aussprechen. Mit unseren Kulturveranstaltungen, wie dem Rockfestival "Jamel rockt den Förster" (www.forstrock.de), bringen wir Öffentlichkeit ins Dorf, thematisieren die Gefahren des Rechtsextremismus und schärfen die Wachsamkeit von Bürgern und Politikern.

Mecklenburg bleibt bunt
Am Wochenende vom 28.-29. August 2015 werden die Besucher auf dem Gelände des Jameler Forsthofs den Bands auf der großen Waldbühne lauschen, in Zelten übernachten und - vor allem - Spaß haben und gleichzeitig demonstrieren, dass Mecklenburg ein vitaler Ort (multi-)kulturellen Lebens ist. Das Festival gibt es seit 2007 und zeigt, für was wir einstehen: "Mecklenburg bleibt bunt". Die MV-Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider ist unsere Schirmherrin.

Bisher feststehende, auftretende Bands:
- Arsen
- Callin Tommy
- Motus
- Tequila & The Sunrise Gang
- DaSKArtell
- EISBRENNERs LaTINOconexion
- TERRORGRUPPE
- Chawa Lilith Band
- Lake

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Ohne Moos nix los
Ein Festival kostet: Bandgagen, Sicherheitspersonal, Sanitäranlagen, Bühnentechnik, Versicherungen, Werbung … Es trägt sich, da nicht-kommerziell und ehrenamtlich organisiert, nicht selbst. Der Eintrittspreis liegt bei 10-12 Euro/Tag, um gerade auch jungen und/oder gesellschaftlich benachteiligten Menschen die Teilnahme zu ermöglichen. Außerdem wollen wir den vielen freiwilligen Helfern und Helferinnen eine geringfügige finanzielle Anerkennung erweisen.

Die staatlichen Förderprogramme für "Anti-Rechts-Projekte", die sich leider nur einmalig an einem speziellen Projekt beteiligen, haben wir in den Vorjahren bereits alle in Anspruch genommen, sodass diese Finanzierungsmöglichkeit in diesem Jahr nicht mehr besteht. Doch gerade die Kontinuität unseres Projekts ist seine Stärke! Also muss sich das Festival nun komplett durch Spenden und Sponsoring sowie aus den Eintrittsgeldern finanzieren.

Nur mit eurer Unterstützung kann "Jamel rockt den Förster" stattfinden! Eine Spende für unser Festival ist eine symbolische Demokratieaktie!