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Einklang statt Missklang Unser Glockenstuhl ist in Gefahr

Leer - Loga, Deutschland

Einklang statt Missklang Unser Glockenstuhl ist in Gefahr

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Glocken für den Krieg, reformiert, Loga, Evenburgensemble, Stahlglocke, Bronzeglocke

U. Wosing-Narr von Stiftung Evangelisch-reformierte Kirche zu Loga Nachricht schreiben

Was für ein Missbrauch, eine Glocke, die zum Gottesdienst rufen soll, zu Tötungsinstrumenten zu machen!

Aus Glocken sollten Waffen werden. Das war in den beiden Weltkriegen das traurige Ende für unzählige Kirchenglocken. Gerade in den Jahren 2014 und 2015 gedenken wir des Endes zweier verheerender Weltkriege, der Trauer um den Tod abertausender geliebter Menschen, aber wir erinnern auch an die Hoffnung auf Frieden in der Welt, in unseren Familien und in unseren Gemeinden.

Im Turm hingen einst zwei Bronze-Glocken, die mit denen der lutherischen Kirche zu vierstimmiger Resonanz abgestimmt waren. Aber zwei Weltkriege forderten ihren Tribut. Im 1. Weltkrieg musste die kleine Glocke zum Einschmelzen abgeliefert werden, im 2. Weltkrieg musste die große Glocke abgegeben werden. Die kleine Glocke wurde bereits 1920 wieder durch eine neue Bronze-Glocke ersetzt. Im Jahr 1958 wurde die große abgegebene Bronze-Glocke durch eine Stahlglocke ersetzt. Klanglich wurde nun die Dissonanz und Differenz zur großen Glocke der Ev.-luth. Friedenskirche ausgewählt. Für sich allein klangen die Geläute schön. Gemeinsam geläutet ergab sich eine Disharmonie. Unter anderem der Übergang des Patronats der Grafen von Wedel auf die Ev.-luth. Friedenskirche hatte die Ev.-ref. Kirchengemeinde so verärgert, dass dieser schwelende örtliche Konflikt im wahrsten Sinn des Wortes stark betont wurde. 

Diese Stahlglocke von 1958 zeigt nun bereits so große Schäden, dass sie in absehbarer Zeit stillgelegt werden muss. Es soll eine neue Bronze-Glocke gegossen werden, die auch mit dem Geläut der Ev.-luth. Friedenskirche und der Glocke der Vorburg der Evenburg wieder in klanglicher Harmonie unter dem Motto : „Einklang statt Missklang“ steht. 

Glocken zählen zu den frühesten Erfindungen der Menschheit und gelten als das Sinnbild der Harmonie. Das Läuten der Glocken ist über Jahrhunderte hinweg Teil der Landeskultur in Deutschland und das akustische Zeichen der Christenheit. Die Kirchen und die Zivilgesellschaft begegnen und durchdringen sich auf diesem Gebiet wie kaum in einem anderen Bereich. Darüber hinaus zeigen viele Menschen, nicht nur Christen, ein ungebrochen großes Interesse an Glocken. Sie laden nicht nur zum Gottesdienst ein, sie verweisen auch auf die Vergänglichkeit der Zeit. Sie haben eine wichtige Funktion in der Gesellschaft. Alte Glocken sind nicht nur klingende Denkmäler, sie sind auch ein wichtiger Teil unseres Kulturerbes.

Um die neue Glocke und die Arbeiten am Glockenturm finanzieren zu können, muss sehr viel Geld aufgebracht werden, insgesamt 300.000,- €. Die Gemeinde und Freunde selbst haben durch Einzelspenden und Konzerte schon sehr viel gespendet (50 000,- €) und auch die Reformierte Landeskirche beteiligt sich mit 100 000,- € an den Kosten, aber zur Realisierung sind wir weiterhin auf Spenden und Fördergelder angewiesen. 

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