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20 Jahre "Gomel-Projekt" - Hand in Hand in eine glücklichere Zukunft

u. gdanietz
u. gdanietz schrieb am 02.12.2018

Noch 3 Wochen bis Weihnachten! Die Kinder in Deutschland putzen ihre Schuhe und hoffen, dass der Nikolaus sie in vier Tagen belohnt und viele Kleinigkeiten in die Stiefelchen packt. "Unsere" Kinder in Molcad`/Belarus reiben sich ungläubig die Augen: Süßigkeiten? Woher nehmen? Stiefel? Was ist das? In die Flipflops, die sie z. T. bei Wind und Wetter tragen, passen gerade die kleinen eiskalten Füße! Was reden wir da von Süßigkeiten? Als wir im Oktober mit 22 Schülern vor Ort waren, erzählte uns eine Erzieherin über ihre 3. Klasse: Von ihren 17 Schülern werden gerade mal 3 von ihren Eltern einigermaßen witterungsadäquat gekleidet. Alle anderen sind auf Bekleidung aus der humanitären Hilfe angewiesen. Und das ist kein Einzelbeispiel, sondern geht durch alle Gruppen. Dabei soll ein Merkmal dieser Einrichtung sein: Zur Stärkung des angegriffenen Immunsystems der Kinder hat der Aufenthalt an der frischen Luft einen ganz hohen Stellenwert! Bei solchen Erlebnissen bekommt für uns das Motto: Verschenk keinen Plunder, spende für Wunder! eine ganz besondere Bedeutung. Seit fast 20 Jahren (Wir feiern im nächsten Jahr den 20. Geburtstag unseres Projektes.) praktizieren wir  dieses Prinzip, schauen aufmerksam, was gebraucht wird (auch aus Kindersicht), beraten uns natürlich auch mit der Internatsleitung, sammeln, kaufen. Manchmal befürchteten wir schon, dass wir irgendwann gar nichts mehr finden, was dringend benötigt wird. Aber von dieser "Angst" haben wir uns längst gelöst. So haben wir uns nach unserer Rückkehr im Oktober gar nicht lange bei Reiseerinnerungen aufgehalten, sondern gleich in die Hände geklatscht und mit der Vorbereitung der Aktivitäten für unser Jubiläumsjahr begonnen. Wenn im März 2019 16 Kinder nach Berlin kommen, möchten wir mit ihnen gemeinsam nicht nur spannende Stunden erleben, sondern für sie und ihre daheimgebliebenen Freunde auch viele prall gepackte Koffer mitgeben. Was da drin sein soll? Warme Bekleidung, Schuhe, Hygienematerial und ------ natürlich auch ein paar süße Köstlichkeiten. Wenn wir dann im September 2019 nach Molcad` fahren, wird auch unser Gepäck wieder an die Grenzen des Tragbaren stoßen und nicht unbedingt Freude bei den Grenzbeamten auslösen.

Bitte, bitte, unterstützt unser Projekt auch im Jahr 2019 durch eure Spenden