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Beendet Spende für unsere Initiative "Am Leben Hin" - Sue Ryder

Großburgwedel, Deutschland

Sue Ryder am leben hin Hilfsprojekt hilfe zur hilfe mitmenschen

M. Graf von Bethusy-Huc von Bürgerinitative "Am Leben Hin" | 
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Über das Projekt

Anfang der 1950er Jahre erwarb die Engländerin Sue Ryder das als „Villa Jeep“ bekannte Haus in der Bahnhofstraße 10 in Großburgwedel bei Hannover und ließ auf dem Grundstück 8 kleine Siedlungshäuser errichten. Mit Unterstützung der United Nation Association kamen junge Freiwillige aus 16 Ländern nach Großburgwedel, um das Grundstück zu roden und die Häuser zu bauen. Die Baumaterialien wie Ziegel etc. wurden größtenteils vor Ort selbst hergestellt.
8 kinderreichen Familien aus verschiedenen Lagern in Norddeutschland, so genannte Displaced Persons (DPs), konnten ab 1959 dort einziehen. Sie waren ehemalige
Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter, die Konzentrationslager, Gefängnisse und Todesmärsche überlegten.
Die gläubige Christin und Philanthropin Sue Ryder nannte die kleine Siedlung "St. Christopher Settlement".

Margaret Susan Cheshire, Baroness Ryder of Warsaw and Baroness Cheshireist als Sue Ryder weltweit bekannt (1924 bis 2000). Für ihr humanitäres Wirken nach Kriegsende in Deutschland und zahlreichen europäischen und weiteren Ländern ist Sue Ryder vielfach ausgezeichnet und gewürdigt worden, 1979 wurde sie von Königin Elizabeth II geadelt. Sie nahm den Titel Baroness Ryder of Warsaw an, aus Respekt und Anerkennung für das polnische Volk.
Sue Ryder war eine große Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Ihr Wirken in Großburgwedel, wo sie über einhundert Menschen half, in ein bürgerliches Leben
zurückzukehren, verdient offizielle Anerkennung. In ihren Autobiographien berichtet sie über ihre Arbeit in Großburgwedel. Die Hilfsorganisation von Sue Ryder feiert in 2013 ihr
60. Jubiläum. Und der Grundstein dazu wurde in Großburgwedel gelegt.

Durch Installation einer Gedenkskulptur, Gedenktafeln und einer Gedenkschrift hält unsere Bürgerinitiative die Geschichte vor Ort lebendig und erinnert an den Kern und den Glauben von Sue Ryder - der direkten Hilfe von Menschen an ihren Mitmenschen.

Umgesetzt als "Stolperstein" und eingeweiht im Rahmen einer moderierten Feier mit Zeitzeugen und hochrangigem Klavierkonzer lädt die Skulptur am Geburtstort der Organsisation dazu ein, sich auch mit der eigenen Hilfsbereitschaft auseinander zu setzen.

Bereits im Vorfeld haben sich schon sehr viele Menschen gemeldet, die etwas zu sagen hatten und auch als Betroffene ihre Erfahrungen teilen konnten.
Zuletzt aktualisiert am 18. September 2020