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Globales Lernen macht Schule

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Philippinische und deutsche Bildungsreferent_innen führen 60 Projekttage an Schulen in vier Bundesländern durch. Am Beispiel der Philippinen erarbeiten sie mit den Schüler_innen Vorschläge, was jeder für eine gerechte globale Entwicklung tun kann.

U. Berger von Carpus e.V.Nachricht schreiben

Seit 1991 engagiert sich Carpus e.V. in Entwicklungsprojekten auf den Philippinen. Unsere dabei gesammelten Erfahrungen fließen in die Bildungsarbeit an Schulen ein. Jedes Jahr führen wir ca. 60 Projekttage an Grund-, Gesamt-, Berufsschulen und Gymnasien durch. 

Am Beispiel der Philippinen zeigen wir den Schüler/innen den vielfältigen Lebensalltag von Menschen in Ländern des Globalen Südens. Wichtig ist uns dabei, auf Stereotype zu verzichten und die Vielfalt darzustellen, angefangen von Menschen in extremer Armut, über Familien in der Mittelschicht mit sicherem Einkommen bis hin zu hervorragend ausgebildeten Spitzenverdienern. Im Mittelpunkt der Projekttage stehen die Sorgen und Wünsche der Menschen. Wir arbeiten mit Zitaten von Kindern, die keine Schule besuchen können, sich das aber wünschen; Kinder, die täglich im Internet chatten; Kinder deren Eltern im Ausland arbeiten oder Kinder, die sich einen Computer wünschen. 

Unser Ziel ist es, bei den deutschen Schüler/innen Verständnis und Empathie für die Lebensbedingungen und die Visionen der Menschen in an anderen Ländern hervorzurufen.

In den Projekttagen arbeiten wir mit Referentinnen aus den Philippinen zusammen. Darauf sind wir besonders stolz. Denn wir glauben, dass es wichtig ist, sogenannte Migrantinnen aktiv in die Bildungsarbeit einzubeziehen. Sie können selbst am Besten über die Lebensverhältnisse in ihrem Heimatland berichten. Auf diese Weise erhalten Menschen aus dem Globalen Süden bei uns eine Stimme. Andererseits bietet sich den Schülerinnen in Brandenburg dadurch Möglichkeit, in direkten Kontakt mit Menschen aus dem Globalen Süden zu treten, Angst vor Fremdem abzubauen und ein interkulturelles Verständnis zu entwickeln. Unsere Referentinnen arbeiten mit großer Methodenvielfalt, Rollenspielen, Quiz, Videomaterial, Gruppenarbeiten und Diskussionsforen.

Besonders wichtig ist uns, das die Schülerinnen Ideen entwickeln, was sie selber für eine gerechtere globale Entwicklung beitragen können. Dazu erarbeiten wir mit ihnen Handlungsvorschläge, was jeder in seinem eigenen Lebensalltag tun kann. Auf das Beispiel des Fairen Handels weisen wir dabei stets hin und verkosten auch fair gehandelte Produkte, wie z.B. die leckeren Mango-Monkeys von PREDA.

2017 wollen wir 60 Projekttage durchführen. Die Schulen zahlen das Material und die Fahrtkosten. Das Honorar unserer Referentinnen können wir anteilig aus Fördergeldern bezahlen. Es bleibt ein Eigenanteil von 50 Euro je Projekttag, den wir als Verein tragen müssen. Bitte helfen Sie uns dabei, diesen Eigenanteil zu akquirieren!

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