Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Beendet Schule und Ausbildung für Restavek-Kinder in Haiti

Fill 100x100 bp1536837149 crop original original knh logo rgb pos

Schulbildung und Berufsausbildung für Kinder auf Haiti, in den Slums von Port-au-Prince. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende und unterstützen Sie das Hilfsprojekt der Kindernothilfe.

Ina S. von Kindernothilfe e.V.Nachricht schreiben

Kinder arbeiten in fremden Haushalten
„Restavek“ (von „rester avec“, bei jemandem bleiben) heißen die Kinder, die in Haiti in den Haushalten anderer Familien unter ausbeuterischen Bedingungen leben und bis zu 16 Stunden am Tag arbeiten müssen. Sie holen Wasser von fernen Wasserstellen und balancieren die schweren Kanister auf dem Kopf nach Hause. Sie kochen, waschen und versorgen die leiblichen Kinder der Gasteltern.

In die Schule dürfen sie meist nicht
Der „Lohn“ für ihre Arbeit: Viele der rund 300.000 Restavek-Kinder in Haiti werden geschlagen und sexuell missbraucht. Oft müssen sie auf dem Fußboden schlafen und die Reste essen, die die Gastfamilie übrig lässt. Zur Schule dürfen sie meist nicht.
Arme Eltern, die nicht für den Unterhalt ihrer Kinder aufkommen können, schicken ihre Kinder, meist Mädchen, zu Verwandten oder Fremden – in der Hoffnung, dass sie es dort besser haben werden. Doch die Gastfamilien sind selbst arm, viele leben in Slums, in denen Elend und Gewalt grassieren.

Und so leiden viele dieser entwurzelten Kinder unter der schweren körperlichen Arbeit, der Gewalt, dem Heimweh. Manche haben gelegentlich Kontakt zu ihren leiblichen Eltern, andere wissen nicht einmal mehr, wo sie herkommen. Und sie wissen vor allem nicht, was später einmal aus ihnen werden soll. 

So helfen wir konkret
Bildung steht im Zentrum unserer Bemühungen, den Restavek-Kindern ein Tor in eine bessere Zukunft zu öffnen. Das Projekt hilft Kindern und Jugendlichen in Tokyo, einem Slum in der Hauptstadt Port-au-Prince. Unser lokaler Partner ONENF hat sich nach der Erdbebenkatastrophe von 2010 durch sein Engagement in Tokyo viel Ansehen erarbeitet.
Schulbildung

Am Nachmittag findet in der Schule unseres Projektpartners Unterricht für die Restavek-Kinder statt, die noch nie in der Schule waren oder sie früh abgebrochen haben. Diese Mädchen und Jungen besuchen einen speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Unterricht. Denn obwohl sie zwischen 10 und 18 Jahre alt sind, müssen sie ganz neu lesen, schreiben und rechnen lernen. Nach drei Jahren Unterricht erhalten sie ein Zertifikat und können dann entweder eine Berufsausbildung machen oder eine öffentliche Schule besuchen.

Berufsausbildung
Die Kinder im Projekt, die bereits eine Schulausbildung haben, steigen in die Berufsausbildung ein: als Schneider, Schuster, Schlosser, Klempner, Elektriker und Informatiker. Genutzt werden dafür projekteigene Ateliers und Werkstätten. Zum Teil werden aber auch die Gebühren für die Ausbildung in externen Einrichtungen übernommen.

Aufklärung
Damit die Gastfamilien bereit sind, die Kinder zur Schule gehen zu lassen, erklären Projektmitarbeiter den Gasteltern bei Hausbesuchen, warum Schulbildung so wichtig ist. Auch die Öffentlichkeit wird bei Veranstaltungen, z.B. zum Weltkindertag, über Kinderrechte bzw. deren Verletzung informiert.

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten