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Initiative Rising Star: neue Schulgebäude für Hopley

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Die Projektgruppe möchte den Bau beständiger Schulgebäude, in denen der Unterricht ganzjährig möglich ist, für die Rising Star Schule in Hopley gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort vorantreiben.

C. Schulze von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

Bis vor zehn Jahren war Simbabwe unter den afrikanischen Ländern das Land, mit der am besten ausgebildeten Bevölkerung. 2002 lag die Alphabetisierungsrate bei 97%. Praktisch alle Kinder machten den Abschluss der Grundschule. Im Jahre 2005 zwangen die politisch motivierten Vertreibungen der „Murambatsvina“ Kampange mehr als 30.000 Einwohner von Harare dazu, ihre Häuser zu verlassen und sich auf unerschlossenem Land vor der Stadt neu an zu siedeln. Auch Hopley entstand als eine dieser neuen Siedlungen. Bis heute leben die Menschen dort unter ärmlichen Bedingungen, ohne Zugang zu jeglicher Infrastruktur. 

Die “Rising Star” Grundschule wurde 2007 durch Bürgerinitiativen aus Harare gegründet. Der erste Jahrgang umfasste lediglich 10 SchülerInnen, doch heute besuchen mehr als 600 Kinder die Schule. Viele von ihnen stammen aus unterprivilegierten Familien oder sind Waisen. Seit Kurzen hat die Schule die Genehmigung, einen staatlich anerkannten Abschluss zu vergeben. Für die nahe Zukunft ist der Aufbau einer Sekundarstufe bis zu den „O-Levels“ (entspricht mittlerer Reife) geplant. Neben der schulischen Ausbildung nimmt „Rising Star“ eine wichtige Rolle in der HIV-Aufklärung ein, denn Aids ist eines der drängendsten Gesundheitsprobleme in Simbabwe.

Trotz aller Bemühungen und Fortschritte gab es für “Rising Star” noch keine wetterfesten Schulgebäude. Die Kinder wurden im Freien oder in Provisorien unterrichtet. Deshalb konnte der Schulbetrieb während der Regenzeit kaum stattfinden. 

So wollen wir aktiv helfen:
Die Regionalgruppe Stuttgart der IoG möchte den Bau dauerhafter und beständiger Schulgebäude initiieren, in denen der Unterricht ganzjährig möglich ist. 
Der Entwurf sieht die Verwendung lokaler Werkstoffe vor und verzichtet bewusst auf komplexe Konstruktionselemente. Durch den modularen Aufbau ist es möglich, die Klassenräume sukzessive zu errichten und damit die einzelnen Bauphasen an die verfügbaren finanziellen Mittel anzupassen. 
Hierzu haben wir im Sommer 2016 bereits mit dem Bau der ersten 2 Klassenräume begonnen.
Detaillierte Informationen und Bilder zum Verlauf des ersten Bauabschnitts sind im Blog auf unserer Homepage dokumentiert:
https://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/projekte/zwe-iog03?v=blog

Nach Rückkehr aller Projektteilnehmer geht es nun aktiv an die Planung der 2. Bauphase!

Projektkürzel: ZWE-IOG03

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