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Die Sonderausstellung „Diakonie und Nationalsozialismus in Bayern“ im Diakoniemuseum Rummelsberg beleuchtet erstmals die Geschichte der bayerischen Diakonie während der NS-Zeit. Grundlage ist ein wissenschaftliches Forschungsprojekt mit Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland. Die Forschungsergebnisse werden in einer verständlichen und zugleich wissenschaftlich fundierten Ausstellung aufbereitet.Thematisiert werden die Rolle diakonischer Einrichtungen zwischen Anpassung, Mitwirkung und Verantwortung sowie die Verfolgung und Ermordung von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“. Ziel ist es, historische Verantwortung sichtbar zu machen und Bezüge zu aktuellen Fragen von Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichem Zusammenhalt herzustellen.Neben klassischen Ausstellungselementen kommen innovative digitale Vermittlungsformen zum Einsatz, darunter multimediale Installationen, Graphic Novels, eine audiovisuelle Rauminstallation mit den Namen der Opfer sowie KI-gestützte und digitale Vermittlungsangebote. Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum und insbesondere an junge Menschen und Schulklassen. Nach der Eröffnung im April 2026 wird sie rund zweieinhalb Jahre gezeigt und anschließend dauerhaft digital zugänglich gemacht. https://www.rummelsberger-diakonie.de/spenden/aktuelle-projekte/spenden-diakoniemuseum
