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'Ferien vom Krieg'

Frankfurt, Deutschland

'Ferien vom Krieg'

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Friedenspolitik auf Graswurzelebene. Dialogseminare für junge Israeli und Palästinenser, Begegnungen zwischen Jugendlichen aus den neuen Staaten des ehemaligen Jugoslawien: Den Frieden aufbauen.

B. Esser von Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.Nachricht schreiben

20 Jahre friedenspolitische Basisarbeit
Noch während der blutigen Kriege im ehemaligen Jugoslawien lud das Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. Kinder, die dort in Notunterkünften und Kellern lebten, für zwei Wochen ans Meer ein. Dies war der Beginn des Projekts Ferien vom Krieg, bei dem bis heute mehr als 22.000 Kinder und Jugendliche auf dem Balkan an Begegnungen mit den „Anderen“ teilgenommen haben. Seit 2002, zeitgleich mit dem Höhepunkt der zweiten Intifada, laden wir junge Erwachsene aus Israel und Palästina ein, sich in Deutschland zu treffen. In intensiven Dialogseminaren bearbeiten sie die Geschichte des Nahost-Konflikts und knüpfen erste persönliche Kontakte. Im täglichen Zusammenleben, beim miteinander Tanzen, Streiten, Singen oder Lachen werden aus den „Anderen“ oft Freundinnen und Freunde, zumindest aber Menschen mit Gesicht und individueller Geschichte

Den Frieden aufbauen
Im ehemaligen Jugoslawien haben die jugendlichen Teilnehmer der Begegnungen ihre friedenspolitische Botschaft den veränderten Bedingungen angepasst: Den Frieden aufbauen! Unter diesem Motto führen sie auf öffentlichen Plätzen eine Performance zu einem bekannten Antikriegslied auf, mit dem Djordje Balasevic 1986 vor der Kriegsgefahr gewarnt hatte. Ein Video davon stellten sie 2012 ins Internet und lösten damit eine breite gesellschaftliche Debatte aus: 75.000 Menschen sahen den Clip an, auf 129 Plattformen wurde er lebhaft diskutiert.

Den Dialog möglich machen
Israel und die Westbank sind heute durch Mauern und Vorurteile getrennt, und obwohl die Teilnehmer oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt leben, kennen sie die Anderen nur als Bedrohung und Teil des Konfliktes. Anfangs dominiert bei den Seminaren die Frage: „Wer leidet mehr?“ Doch palästinensische und israelische Friedenspädagogen ebnen den Weg zu einem friedlichen Dialog. Viele Teilnehmer lernen dabei, sich in die Perspektive der anderen zu versetzen, und sei es auch nur für kurze Zeit.

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