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Das Kinderhaus „Pippi Langstrumpf“ und das Pamipahaus

Sibiu, Rumänien

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H. Rasche von Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V.
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Manchmal können Kinder nicht in ihren Familien bleiben. 

Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch führen dazu, dass Kinder aus ihren Familien herausgenommen werden müssen. Die staatlichen Kinderheime entsprechen noch immer kaum den Mindestanforderungen. 

Eine liebevolle und individuelle Förderung der Kinder ist dort kaum möglich.

Auch gibt es in rumänischen Kliniken noch immer die verlassenen Kinder, deren Mütter ohne ihr Kind nachhause gehen, weil sie nicht wissen, wie sie es versorgen können.

Im Kinderhaus „Pippi Langstrumpf“ leben 13 Kinder zwischen 3 und 17 Jahren. Kinder mit und ohne Behinderung leben miteinander, werden je nach Möglichkeit gefördert und liebevoll betreut. 

Tabita, eine unserer ersten offiziellen Helferinnen in Rumänien, ist für alle die Mama.

Im Pamipahaus leben derzeit 6 Kinder. Auch sie nennen alle ihre Pflegemutter Daciana Mama.

19 Kindern wird die Chance gegeben, sich zu entwickeln und eine eigene Persönlichkeit zu werden. 

Sie gehen ganz normal in Kindergarten und Schule, Tabita und Daciana nehmen Elterngespräche und Elternabende wahr, es gibt gemeinsame Mahlzeiten, zu den Feiertagen wird gebastelt und jeder Geburtstag ausgelassen gefeiert. 

Es gibt auch den Alltag mit Zähneputzen, Nörgeln während der Hausaufgaben, Fernsehgucken, Ausflüge und hinter zu McDonalds, den Sonntagsspaziergang oder ganz einfach das Kuscheln vor dem Zubettgehen.

Alles soll so sein, wie in einer ganz normalen Familie. 

Und so sehen die Kinder es auch – es ist ihre Familie, 

zu der sie bedingungslos gehören, die sie niemals im Stich lässt und die alles tut, 

damit sie gesund und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen können.