Wir haben 495,72 € Spendengelder erhalten
Es werden immer häufiger offene Angriffe auf CSD´s, friedliche Feste der Zivilgesellschaft sowie Angriffe auf Unterkünfte für Menschen mit Fluchterfahrung und auf Jugendeinrichtungen verübt. Gesellschaftliche Vielfalt wird sowohl durch rechte Narrative in Politik als auch in gesellschaftlichen Kontexten offen in Frage gestellt. Wir wollen das nicht hinnehmen und organisieren uns ehrenamtlich in einem losen Kollektiv, um dem Rechtsdrift etwas entgegenzustellen. Die rechtsextremen Wahlerfolge (insbesondere in Brandenburg) sehen wir mit großer Sorge! Vor diesem Hintergrund haben wir uns für ein demokratisches, friedliches gesellschaftliches Miteinander einsetzen. Wir haben ehrenamtlich daran gearbeitet in diesem (und auch für die folgenden Jahre) ein Festival auf die Beine zu stellen: das Festival für Utopien, Mucke und Politik (FfUMP), das auch in den folgenden Jahren FfUMP26/27 ff stattfinden soll – das Festival ist langfristig angelegt. Das heißt konkret, dass das Festival jeweils im Herbst in Berlin und im Frühjahr in Brandenburg stattfinden soll, um dadurch Menschen noch mehr zwischen Stadt und Land für den Erhalt der Demokratie in Bewegung zu bringen. Weiterhin ist für die zukünftigen Festivals geplant mit namhaften Künstler*innen als Headliner*innen mehr Menschen zu aktvieren. Ziel war und bleibt die Stärkung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen in Berlin und Brandenburg. Sowie das Bieten einer Plattform für FLINTA* / BIPOC Musiker*innen aus Brandenburg.
Insbesondere ging es uns um:
- Wissensaustausch: was sind die aktuellen Herausforderungen konkret? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Bspw. die konkrete Vernetzung von Betroffenen von Diskriminierung und Opferberatungsstellen, Musiker*innen und Veranstalter*innen, Mobilisierung bei Rechten Aufmärschen auf dem Land und in der Stadt und vieles mehr.
- Sinnvolle Einbindung neuer Engagierter.
- Besonderes Augenmerk lag für uns auf der Vernetzung zwischen Stadt und Land.
- die Sichtbarkeit für FLINTA* - BIPoC Musiker*innen, Künstler*innen, Autor*innen aus Brandenburg und Berlin mit dem Festival unterstützen.
Eintrittsgeld war nicht vorgesehen, da die Veranstaltung möglichst wenig Barrieren bieten und für alle Menschen (unabhängig ihrer finanziellen Möglichkeiten) offen sein soll.
Die genannten Ziele haben wir vollumfänglich erreicht und freuen uns auf die kommenden Jahre!